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Warum habe ich so viel Kram? | Why Do I Have So Much Stuff?


Warum hab ich so viel Kram?

Vielleicht hast du ja bereits meinen Blogpost gelesen, der dir sagt, dass du zu viel Zeug hast. Vielleicht bist du auch selbst darauf gekommen. Und nun fragst du dich, wie es bloß soweit kommen konnte. Warum hast du so viel Kram? Ich werde dir fünf Gründe nennen, die möglicherweise schuld daran sind, dass du so viel Zeug angesammelt hast.

1. Du weißt nicht, wo dein Kram ist, also kaufst du etwas nochmal.

Ja ja, ich weiß, ich weiß. Dir ist klar, wohin das führt: „sei organisiert, dann weißt du, wo alles ist und brauchst es nicht nochmal kaufen“. Aber es stimmt. Dinge zu suchen ist stressig, Zeitverschwendung und frustrierend. Daher gehst du lieber los und kaufst den Gegenstand nochmal, obwohl du ganz genau weißt, dass er sich irgendwo in deinem Zuhause befindet. Auf diese Weise sammelst du noch mehr Kram an, was dazu führt, dass du Dinge schwieriger findest, was wiederum dazu führt, dass du andere Dinge nochmal kaufst und nochmal und nochmal. Das ganze Geld könntest du für Essen ausgeben. Ist nur ein Vorschlag.

2. Du kannst nicht loslassen

Vielleicht ist Punkt 1 nicht dein Problem. Du weißt, wo alles ist und bist recht organisiert. Aber du hast Mühe, die Ordnung zu halten, weil der dir zur Verfügung stehende Raum gleichbleibt, die Dinge sich aber vermehren. Dennoch kannst du einfach nichts loswerden. Das Problem ist, im Laufe der Zeit kommen immer mehr Dinge in dein Leben. Vielleicht wolltest du sie irgendwann mal, vielleicht waren sie ein Geschenk oder sie sollten weggeschmissen werden und du konntest den Gedanken nicht ertragen. Ich verstehe das, wirklich. Meist hat man aber nicht endlos viel Platz, also muss man immer mal wieder Dinge gehen lassen. Sogar solche, bei denen es dir schwerfällt. In meinem Blogpost "Warum kann ich nicht ausmisten?" beleuchte ich genauer ein paar Gründe, warum es so schwer ist, sich von Dingen zu trennen und wie man damit umgehen kann.

3. Du willst vorbereitet sein – immer und auf alles

Wie oft hast du beim Aussortieren schon etwas behalten, weil du dachtest, dass du es irgendwann vielleicht doch noch brauchst (oder jemand aus dem Bekanntenkreis; oder der Kollege einer Freundin...). Drei Jahre später bist du an demselben Punkt und hast das Teil kein einziges Mal verwendet. Jap, hab ich auch so gemacht. Wir wollen immer auf alles vorbereitet sein. Gegenstände scheinen uns eine gewisse Sicherheit zu geben. Machen sie aber nicht. Sie machen uns nur weniger beweglich, körperlich sowie geistig. Du wirst niemals wahre Sicherheit durch Gegenstände erlangen. Niemals.

4. Du glaubst Dinge machen dich glücklich oder wichtig

Genau davon lebst die Konsumgesellschaft. Sie kann nur überleben, wenn du überzeugt bist, dass du dieses eine Ding in deinem Leben dringend brauchst, um glücklich zu sein oder einen bestimmten Status zu erreichen (oder es zumindest vorzutäuschen). Ich habe absolut nichts gegen Konsum. Ich kaufe gerne ein. Ich habe gerne Dinge. Ich habe gerne eine Auswahl. Einige Dinge bringen große Freude in mein Leben. Wenn es aber nicht darum geht, das Ding zu haben und zu benutzen, sondern nur um diesen kleinen Kick, den man bekommt, wenn man etwas kauft, und kurz danach hat der gekaufte Gegenstand für dich kaum noch einen Wert, dann hast du vermutlich so viel mehr auf ihn projiziert als er dir erfüllen kann. Vielleicht kaufst du etwas, nur um jemanden zu beeindrucken und glaubst, dass die Anerkennung dich glücklich machen wird, aber letztlich fühlst du dich nur verlogen.

Glaub' die Lüge nicht, dass Dinge dir unendlich viel Freude bringen werden. Es sind Menschen, Erfahrungen und Tätigkeiten, die das Beste aus dir herausholen. Und glaube bitte niemals die Lüge, dass du weniger wert bist, weil du weniger hast; sei es, weil du es so willst oder weil das Leben es so will.

5. Du schätzt die Dinge nicht wert, die du hast

Dieser Punkt tangiert den vorherigen etwas. Wenn du etwas nur für diesen kurzen Kick kaufst, wirst du es nicht zu schätzen wissen. Es ging nie um den Gegenstand, sondern nur darum, irgendetwas zu kaufen. Also wirst du ihn nicht wertschätzen. Wenn du alle Möbel hast, die du brauchst, aber dann findest du diese wunderschöne, neue Kommode, während deine Alte einen kleinen, fast unsichtbaren, Kratzer hat. Und als du das letzte Mal damit umgezogen bist, kam eine Schraube abhanden, die weder die Funktionalität noch die Stabilität der Kommode einschränkt. Aber du willst einfach etwas Neues, weil es etwas Neues ist. Am Ende hast du dann zwei Kommoden, die nicht zusammenpassen. Also stellst du die Alte in den Keller, was total praktisch ist, weil du dann endlich eine Verstaumöglichkeit für die ganzen Dinge hast, die du brauchst, um immer auf alles vorbereitet zu sein (Punkt 3). Du siehst, worauf ich hinaus will. Sei glücklich mit dem, was du hast. Eine Verbesserung ist schön aber immer nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen ist sehr stressig. Neue Dinge zu kaufen, ist kostspielig. Denk nochmal drüber nach, was man mit dem Geld alles anfangen könnte (Tipp: Essen kaufen).

Dinge zu besitzen, zu kaufen und sie zu behalten, sind nichts Schlechtes. Du musst dich aber fragen, warum du sie kaufen, besitzen und behalten möchtest. Brauchst du sie wirklich? Machen sie dich glücklich? Kannst du sie vielleicht nicht loslassen? Oder glaubst du nur, sie würden dein Leben glücklicher, sicherer oder aufregender machen? Wenn es nicht um den eigentlichen Gegenstand geht, ist er es vermutlich nicht wert, an ihm festzuhalten.

Why do I have so much stuff?

You might have read one of my blogposts telling you that you have too much stuff. Maybe you've come to the conclusion yourself. Nevertheless, you might wonder how it could get so far. Why do you have so much stuff? I am going to give you five reasons that might be responsible for you accumulating all of the things.

1. You do not know where your stuff is so you buy duplicates

I know, I know. You see were this is going: „be organized, so you know were everything is, therefore, you don't have to buy duplicates“. But it is true. Searching for things is stressfull, a waste of time and frustrating. That's why you rather go ahead and get the item you need knowing that you have it somewhere in your home. This way, you end up with even more stuff making it harder to find things, making you buy more duplicates or triplets or quadruples. All of this money could go to food. Just sayin'.

2. You cannot let go

Maybe point 1 is not your problem. You pretty much know where everything is. You might even be pretty organized. But you find yourself struggeling to keep the order because your space is limited but the stuff multiplies. Still, you just cannot seem to let go of anything. Truth is, over time, things will enter your life. Maybe because at some point you wanted them, maybe they were gifted to you, maybe someone else wanted to throw them away and you couldn't take the thought of such a pretty item being tossed in the garbage. I feel you, I do. But usually people do not have endless amount of space, so every now and again you have to let go of things. Even of things that are hard letting go of. In my blogpost "Why can't I let go of things?" I talk more about reasons why it might be so hard for you to let go and how you can overcome it.

3. You want to be prepared – always and for everything

How often have you gone trough your stuff and decided to keep something because you might need it some day (or someone around you might need it someday; or one of your friend's co-workers might need it someday...). Three years later, you haven't used the item once and you look at it and tell yourself the exact same thing you did before. Yeah, I did that, too. We always want to be prepared for anything that might be thrown towards us. Things seem to give us security. They don't. They just make you less flexibel, physically and mentally. You will never get true security from things. Ever.

4. You think stuff makes you happy or important

Now this literally is what the consumerist society lives off of. For it to survive you must get the feeling that you need the item to be happy or achieve (or at least fake) a certain status. I am totally not against consumerism. I like bying things, too. I like having things. I like having choices. Some things even bring joy to my life. But if it is not about having and using the item but just about that little thrill you get when purchasing it and afterwards the item soon loses it appeal to you, then you probably believed this item to provide so much more than it can. You might buy something just to impress someone and you believe it will make you feel better but in the end you only feel phony. Don't believe the lie that things can give you endless joy. It's people; it's experiences; it's finding activities that make you thrive. And don't you ever believe the lie that you are less worthy as a human being because you have less, either because you chose to or life chosed so.

5. You do not cherish the things you have

This last point slighty touches on the one before. If you buy something just for the short thrill you won't cherish it. It wasn't about the item to begin with but about buying anything. Thus, you won't cherish it. It is like having all of the furniture you need but you find this lovely new dresser while your old one has that tiny scratch no one is ever going to notice. And since last time you moved, there is a screw missing. Not that it impairs the functionality or stability of the item. But you just want something new because it is something new. You might end up with two dressers that do not match. One of them might live in the basement for a while which is so convenient because you've been looking for something to keep all of the items in you need to always be prepared (point 3). Again, you see where I am going with this. What I am saying is, be happy with the things you have. Sure, upgrading is nice but always looking for upgrades is stressfull. Buying new things is costly. Again, remember where you might be able to put that money (hint: food).

See, having, buying and keeping stuff are not bad things. You only have to ask yourself why you want to buy or have or keep something in the first place. Do you actually need it? Does it bring you joy? Or can't you just not let go of it? Or do you believe it will make your life better, more secure, more exiting? If it is not about the actual item, it is usually not worth having it.

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Ich bin Jana, zertifizierter Organisationsprofi.
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