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Was ist dein Ziel? | What Are You Aiming At?


Was ist dein Ziel?

Vor einigen Monaten sprach mich eine Freundin an, ob ich ihr mit „etwas bei der Arbeit“ helfen könne. Was unsere Karrieren betrifft haben wir zwar ähnlich angefangen, uns aber dann auseinander entwickelt, wobei sie sehr viel mehr über meine Arbeit weiß, als ich über ihre. Also habe ich vermutet, sie bräuchte für ein bestimmtes Thema nur ein paar Details, die sie vergessen oder nie gewusst hat. Als sie anrief, war ich vollkommen überrascht, dass ihre Frage allein etwas mit ihrer, aber nichts mit meiner Arbeit zu tun hatte. Was sie von mir brauchte, war mein Organisationstalent. Das war bevor der Blog online war. Sie hatte keine Ahnung davon. Sie brauchte bei der Planung eines Workshops Hilfe. Ich war ganz perplex, wollte ihr aber natürlich helfen. Sie hat sich auf mich verlassen. Es war meine Chance, mich zu beweisen. Nachdem sie kurz schilderte, worum es bei dem Workshop gehen sollte, fragte ich „Und was genau ist das Ziel des Workshops?“. Dann war sie perplex. So richtig hatte sie noch nicht darüber nachgedacht. Diese einfache Frage schien sie unvorbereitet zu treffen. Etwas, wovon ich dachte, dass es so unfassbar offensichtlich ist, es zu fragen, stellte sich als schwierige Frage heraus. Letztlich konnten wir den Workshop mit unterschiedlichen Herangehensweisen und Möglichkeiten planen und festhalten, was sie bei der weiteren Planung im Auge behalten muss. Aber über diese Unterhaltung dachte ich immer wieder nach. Ich kam zu dem Ergebnis, dass wohl das häufigste Problem, das viele beim Organisieren haben, ist, dass sie nicht wissen, was ihr Ziel ist. Wenn dich jemand auf der Straße fragt „Wo muss ich langgehen?“ wärst du vermutlich erstmal verwundert und würdest sowas fragen wie „Wo willst du denn hin?“. Wenn es um sowas wie greifbare Richtungen geht, ist vollkommen klar, dass man erstmal das Ziel kennen muss, aber dass das auch auf abstraktere, kognitive Ziele zutrifft, wird schnell vergessen. Du kannst aber nur wissen, wo es langgeht und was zu tun ist, wenn du weißt, wohin du willst. Diesen Ansatz kannst du für alles in deinem Leben nutzen. Wirklich, alles. Nehmen wir mal die Organisation deines Abstellraums. Was ist das Ziel? Reicht eine simple Organisation? Muss es hübsch aussehen? Möchtest du es mit einem geringen Budget machen? Nehmen wir das Thema Geld. Willst du es für einen Urlaub oder einen Computer ausgeben? Was davon ist ein Bedürfnis, was ein Wunsch? Wenn es beides Wünsche sind, möchtest du sie dir wirklich erfüllen oder das Geld sparen? Möchtest du es vielleicht anlegen? Nehmen wir eine wissenschaftliche Arbeit. Was ist die Hauptaussage des Aufsatzes? Wovon möchtest du den/die Leser*in überzeugen? Welche Inhalte musst du erläutern, damit der/die Leser*in versteht, wofür du argumentierst? Bei all diesen Aspekten kommt es gelegentlich zu einer Kombination unterschiedlicher Ziele. Gibt es ein Ziel, das am wichtigstens ist? Kann man sie überhaupt miteinander verbinden?

Was ich versuche, dir klarzumachen: Bevor du irgendetwas zu organisieren beginnst, egal ob konkret oder abstrakt, groß oder klein, sei dir klar darüber, was eigentlich dein Ziel ist. Viele Fragen ergeben sich und Lösungen bislang ungelöster Probleme erledigen sich von selbst. Wenn du leicht abgelenkt bist oder mehrere Menschen an einem Projekt arbeiten, halte das Ziel schriftlich fest. Besonders, wenn man noch brainstormt, verliert man das ganz genaue Ziel schnell aus den Augen. Mach’ es also offensichtlich und klar. Alles andere ist nur ein Wirrwarr, das dich von dem eigentlichen Ziel abhält. Mit einem klaren Ziel wirst du effizienter arbeiten. Du wirst nicht frustriert, sondern motiviert. Ich rede oft davon, sich das Ergebnis vorzustellen und sich auf das Gefühl dabei zu konzentrieren. Das sorgt auch in schwierigen Zeiten für Motivation. Du musst aber erst wissen, was das Ergebnis sein soll, bevor du es dir vorstellen kannst. Mach’ es also zu einer Angewohnheit immer erst zu wissen, worauf du abzielst, bevor du beginnst.

What are you aiming at?

A couple of months ago a friend contacted me. „Something about work“ she said. Careerwise we kind of started out the same but then drifted apart. She knows a lot more about my job than I know about hers. So I assumed she only needed some details on an issue she had forgotten or never known exactly to begin with. When she called I was surprised that it was only about her job; not mine. What she needed was my expertise on organization. Note, it was before I put this blog online. She didn’t know a thing about it. She needed my help planning a workshop. I was perplexed but, of course, wanted to help her. She relied on me. It was my time to shine. After getting rough information on what the workshop is about I asked „So what are you aiming at with the workshop?“. Then she was kind of perplexed. It actually wasn’t something she was sure about. This simple question seemed to catch her off-guard. Something I thought was so blatantly obvious to ask turned out to be a tough question. We eventually got the issue settled and talked about different approaches to the workshop and things she needed to keep in mind whilst planning it. However, this conversation stuck with me since I came to the conclusion that not knowing where you’re aiming at is often the problem with any organizational issue. See, when someone stops you in the street and only ask „Which way do I need to go?“ you’d probably be puzzled and ask something like „What is your target?“. For tangible directions it's obvious for everyone that you need to know where the target is but for more abstract, cognitive goals people often forget this crucial aspect. You can only know where to go and what to do when you know what you are aiming at.

This is what you can tackle anything in your life with. Really, anything. Let’s take organizing your storeroom. What are you aiming at? Is simple organization enough? Does it need to look pretty? Do you want to work on a budget? Let’s talk about money. Do you want to spend it on a holiday or a new computer? Which one is a need which one is a want? If both are wants, do you want to spend that money at all or do you want to save it? Do you want to invest the money? Let’s talk about writing an academic paper. What is the take home message for the reader? What do you want to convince the reader of? Are there any topics you need to explain to the reader so they can understand what you are arguing for? And with all of these issues you sometimes need to combine different goals. Is there one that is more important? Are they combinable to begin with?

What I am trying to say is: before starting anything regarding organization, wether it be concrete or abstract, big or small, know what you are aiming at. Many questions dissapear and some unsolved problems just fall into place once you know your target. If you get sidetracked easily or a number of people work on the same project write the goal down. Especially when brainstorming you easily forget what exactly the goal was. So make it obvious and clear. Everything else is clutter in your way hindering you from going where you actually want to go. With a clear goal you will work so much more efficiently. You are not frustrated but motivated. I often talk about envisioning the result and concentrating on that feeling you get. This keeps you motivated even through rough times. But you can only envision the result if you know what you’re going for. So make it a habit to always know what you’re aiming at before starting.

Hej! 

Ich bin Jana, zertifizierter Organisationsprofi.
Meine Mission ist es, dir zu helfen, durch gute Organisation dauerhaft Ordnung zu schaffen, um mehr Kraft und Zeit für dein Leben zu gewinnen.
Ohne Schablone.
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