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Alle Gratisprodukte zu mir! | If It's Free It's For Me!


Alle Gratisprodukte zu mir!

Wenn dein Hauptfokus auf einer sparsamen Lebensweise liegt, dann liebst du vermutlich Gratisprodukte. Als ich noch studiert habe, versuchte ich so viel wie möglich kostenlos zu bekommen. Und es ist ja auch super. Man muss einfach weniger ausgeben. Hier und da hast du dann auch schonmal etwas in einer Reisegröße, ohne es recht teuer kaufen zu müssen. Oder du nutzt Pröbchen, wofür sie tatsächlich da sind: du testest, ob die Produkte zu dir passen, bevor du das Geld in die Hand nimmst und sie kaufst. Genau das habe ich auch gemacht, als sparsames Leben für mich keine Wahl, sondern ein Muss war. Alles, was ich kostenlos bekommen konnte, nahm ich an. Egal, ob ich es brauchte oder nicht. Egal, ob es zu mir passte oder nicht. Egal, ob ich es wollte oder nicht. Das Geld war sehr begrenzt und ich ich dachte, ich müsse alles nehmen, was ich kriegen konnte. Allerdings machen das nicht alle Menschen mit einem kleinen Geldbeutel so. Sie geraten nicht in Panik und sammeln alles Mögliche an, weil sie sich so wenig leisten können. Sie vermeiden das Problem, das ich damals entwickelte: Letztlich hatte ich so viele Pröbchen oder auch Möbel oder „für den Notfall“-Zeug, das ich nie benutzte. Entweder zwang ich mich dann, es zu verwenden oder verschenkte es. Natürlich trifft das nicht auf alles zu, das ich gratis bekam. Viele solcher Produkte sind auf Studierende zugeschnitten, also konnte ich sie gut gebrauchen. Aber das Zeug, das ich nur nahm, weil es eben kostenlos war, müllte mein Zuhause voll und noch viel wichtiger: es müllte meinen Kopf voll! Es ist leicht zu sagen „miste doch einfach alles aus, was du nicht brauchst oder magst“, wenn der Geldbeutel nicht ganz so eng is. Aber es geht hier nicht um’s Geld. Es geht um eine innere Einstellung. Ich began schon als Studentin, die Probleme hatte, finanziell über die Runden zu kommen, mir zu überlegen, was ich habe, was ich wirklich mag und was ich brauche und sortierte aus. Zuvor dachte ich immer, dass ich, wenn ich etwas, das gratis ist, nicht annehme oder etwas weggebe, was ich nicht mag oder nicht mehr brauche, ich etwas verlieren würde; Sicherheit verlieren würde. Das stimmte aber nicht. Als ich den Krempel loswurde, wurde das Leben leichter, einfach, achtsamer. Ich war nicht mehr mit „für den Notfall“-Kram umzingelt, sondern mit „brauche ich jeden Tag“-Kram; Dinge, die ich brauche und will und mag (mit einigen Ausnahmen ;) ). Ich gab nicht Sicherheit auf. Ich gewann Raum (wortwörtlich als auch sprichwörtlich) zum Durchatmen.

Und du kannst dieses Thema, etwas zu nehmen, nur weil es gratis ist, weiterspinnen und darüber nachdenken, wie oft du etwas gekauft hast, nur weil oder primär weil es heruntergesetzt war. Ich freue mich total, wenn ich sehe, das etwas, das ich sowieso kaufen wollte, heruntergesetzt ist. Aber ich denke mir eher „meh“, wenn ewas heruntergesetzt ist, das ich vorher gar nicht wollte. Für einige von euch scheint das eine normale Reaktion zu sein. Einige aber werden das Gefühl kennen, etwas nur zu wollen, weil es in der Werbung ist (oder weil es noch ein Gratisprodukt dazu gibt).

Wenn du Probleme damit hast, entweder alles, was gratis ist, annehmen zu müssen, oder dich von heruntergesetzter Ware magisch angezogen fühlst, dann empfehle ich dir meinen Blogpost „Wie du weniger kram ansammelst“ zu lesen, um einige deiner Problemherde in Angriff zu nehmen.

Versteh’ mich nicht falsch, ich liebe es, etwas gratis oder reduziert zu bekommen. Ich treffe eventuell auch Entscheidungen, die sich später als suboptimal herausstellen. Ich hole etwas und stelle später fest, dass ich das, entgegen der Erwartung, doch nicht brauche. Mein Punkt ist aber nicht, dass du immer die perfekten Entscheidungen triffst und immer schon vorher ganz genau weißt, was du brauchst und willst. Mein Punkt ist folgender: bevor du etwas, das gratis (oder heruntergesetzt) ist, annimmst, stelle sicher, dass es eine bewusste Entscheidung ist. Nimm nichts an, nur weil es kostenlos ist. Nimm nichts aus Panik an. Das Zeug wird schnell zur Belastung.

If it’s free it's for me!

If your main focus is on living frugally you probably love free stuff. When I was a student I tried to get as many things for free as possible. And it’s great. You have to spend less on stuff. You might even have little travel packs that otherwise are relatively costly. Or you can use some of the products for what they are actually made for: to test out a(n expensive) product in order not to waste your money on it if it doesn’t fit with you. I did exactly that when I had to live frugally and it wasn’t a choice. Anything I could get my hands on for free was mine. No matter if I needed it or not. No matter, if it fit my life or not. No matter, if I wanted it or not. Money was extremely tight and I thought I had to take anything I could get. However, not all people where money is tight show this kind of behavior. They do not turn in some kind of panic mode to gather as much as possible because they can afford so little. And they avoid a problem I developped: I ended up with many little products or bigger furniture or „just in case“ stuff and never used it. I either had to force myself to use it or I eventually gave it away. Of course, this is not true for all of the things I got for free. Lots of the free stuff is catered to students and so I could use it. But all the stuff I only took because it was for free, cluttered up my home and most importantly it cluttered up my mind! Now, it is easy to say „just get rid of the stuff you don’t need or love“ when money is not extremely tight because you, just as I, might have this urge to keep something „just in case“. But this is not primarily a matter of money. It is a matter of your mindset. I started the process of really evaluating what I have, what I like and what I need and downsizing when I was still a student with little money, struggeling to make ends meet. Before, I always believed that not taking what I could get for free or giving away what I don’t need or love would feel like losing something; losing security. That was not the case. When I got rid of clutter living got lighter, easier, more mindful. I wasn’t surrounded with „just in case“-stuff but with actual „every-day-use“-stuff; stuff I needed and wanted and loved (with exceptions ;) ). It wasn’t security I gave up. It was (literal and figurative) room to breathe I gained.

You can take the topic of taking stuff just because it is free a step further and think about how often you bought something just or primarily because it was discounted. I am thrilled when I see something on sale that I wanted to get anyways. But I am more like „meh“ when I see something discounted that I never wanted to begin with. For some of you, this might seem like a natural reaction. But some people know the feeling of wanting something just because you can get it on a discount (or as an extra free gift).

If you have problems with either feeling like you need to take free stuff or feeling attracted to products primarily because they are on sale, or both, I recommend you check out my blogpost „How to accumulate less clutter“ to tackle some of the issues you might have.

Don’t get me wrong, I love getting stuff for free or for a good discount. I might make choices that later turn out to be suboptimal. I get stuff and later realize I don’t actually use it though I thought I would. But my point is not that you must make perfect decisions always knowing beforehand what you will need and want. My point is: before taking something that is for free (or on a discount) make it an informed choice. Don’t take something just because it is free. Don’t take something out of a panic. That stuff might soon become a burden.

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Ich bin Jana, zertifizierter Organisationsprofi.
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Ohne Schablone.
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