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Wie Liebe zu Gedöns wird | How Love Turns Into Clutter


Wie Liebe zu Gedöns wird

Egal, wo du dich umschaust, wenn es um’s Aussortieren geht, wirst du immer wieder hören “Sortier’ alles aus, dass du nicht brauchst oder liebst” und es ist richtig. Aber was, wenn du von viel zu viel Kram umgeben bist, du aber alles davon liebst? Ich werde dich durch fünf Aspekte begleiten, von denen ich glaube, dass sie der Kern dessen sind, dass du all dein “Gedöns” liebst. Vielleicht kannst du ja hier und da etwas aussortieren, ohne das Gefühl eines großen Verlusts zu haben.

1. Erinnerungen

Oft erinnern uns Dinge an großartige Zeiten; ein toller Urlaub, eine bestimmte Person, ein Ort, einen fantastischen Lebensabschnitt, ein großer Erfolg. Und wenn es dir wichtig ist, behalte den Gegenstand (statt den Gegenstand gehen zu lassen und nur ein Photo von ihm zu behalten). Versuch’ aber davon Abstand zu nehmen, fünf Gegenstände zu haben, die dich an exakt Dasselbe erinnern. Überlege dir auch, für welche Erinnerungen du Gegenstände behalten möchtest und welche du auch durch ein Photo im Gedächtnis behältst. Was du liebst, ist meist nicht der eigentliche Gegenstand, sondern die Erinnerung. Die gute Nachricht ist, Erinnerungen verbrauchen in deinem Zuhause keinen Platz.

2. Geschenke deiner Lieben

Geschenke deiner Lieben loszulassen, besonders, wenn du weißt, dass sie sich viel Mühe damit gaben, fühlt sich wie Betrug oder Undankbarkeit an. Das Ding ist, dass du die Person liebst, aber nicht unbedingt das, was sie die geschenkt hat. Und das ist in Ordnung. Du wirst die Person nicht plötzlich nicht mehr lieben, weil du ein Geschenk von ihr weggibst; selbst, wenn sie sich damit Mühe gab. An dieser Stelle kommt es etwas darauf an, was für eine Person du bist. Du kannst den Sachverhalt entweder der Person erklären und fragen, ob sie den Gegenstand gern zurück hätte, oder du gibst ihn einfach so weg. Mal ehrlich, würdest du jemals zu einem Menschen, dem du mal etwas geschenkt hast, gehen und einfordern, das Geschenk zu sehen? Eben.

3. Du hast den Gegenstand mal geliebt

Mit der Liebe ist es schwierig und wenn es um Gegenstände geht, mag die Liebe mit der Zeit schwinden. Du hast einen Gegenstand mal geliebt und jetzt halt nicht mehr. Du fühlst dich aber verpflichtet, ihn zu behalten, weil du ihn mal liebtest oder weil es sich wie Betrug deinem früheren Selbst gegenüber anfühlt oder weil du dich einfach so sehr an seine Anwesenheit gewöhnt hast, ohne darüber nachzudenken, ob er in deinem Zuhause noch unterkommen sollte?! Das ist ok, lass’ ihn einfach gehen. Er hat seinen Zweck in deinem Leben erfüllt.

4. Ich wäre so gern diese Person – das Fantasie-Ich

Hm, das Fantasie-Ich. Sie ist klasse. Sie hat so viele Interessen und Talente und Fähigkeiten. Schade, das bin ich nicht. Klingt das irgendwie vertraut? Vielleicht liebst du den Gedanken, eine bestimmte Person zu sein, bestimmte Fähigkeiten zu haben und du hast Dinge herumliegen, die perfekt zu dem Fantasie-Ich passen würde, und nur darauf warten, benutzt zu werden. Auch hier gibt es wieder zwei Szenarien. Entweder, du stellst fest, dass du die Idee weiterhin magst, aber einfach nicht gewillt bist, die Energie aufzuwenden, diese Person zu werden. Oder, wenn du wirklich diese Person sein willst, sei mit voller Kraft diese Person. Trifft das erste Szenario zu, super, dann hast du einen Gegenstand weniger in deinem Zuhause. Trifft das zweite Szenario zu, super, dann wird ja noch einer deiner Träume wahr.

5. Sich geliebte Dinge aufsparen

Das ist mein “Liebling”, wenn es darum geht, wie Liebe zu Gedöns werden kann, denn es ist der albernste Grund. Hast du irgendetwas, das du nicht benutzen willst, weil es sich dann aufbraucht? Das habe ich auch mal gemacht, besonders mit Dingen, die schlecht werden können. Warum? Nein, wirklich, WARUM? Das ist lächerlich. Ich habe immer auf eine “besondere Gelegenheit” gewartet, die nie kam, weil ich immer dachte “Hm, ja, is jetzt so’n bisschen ‘ne besondere Gelegenheit, aber nicht besonders genug”. Was? Echt jetzt? Ich bin letztlich drüber hinweg gekommen und habe mir gesagt “Weißte was? DU bist die besondere Gelegenheit. Verwöhn’ dich”. Und ich glaube, das gleiche kannst du auch, sodass du endlich das Zeug, das du liebst, aufbrauchst und es kein Kram mehr ist.

Ich hoffe, diese Tipps helfen dir, etwas weniger Gedöns zu haben (durch Ausmisten oder Aufbrauchen). Bitte lass mich wissen, dass ich nicht die Einzige bin, auf die Punkt 5 zutraf. Ich kann doch nicht die Einzige sein! Oder?

How love turns into clutter

No matter where you turn, when it comes to decluttering, you will often hear “declutter anything that you do not need or love” and it is true. It works. But what if you are surrounded by way too many things, yet you love all of them?! I will guide you through five aspects I find to be crucial when you are dealing with loving all of your “clutter”. You might be able to let some of the things go without feeling like it was a huge loss or sacrifice.

1. Memories

Often items remind us of great times; a lovely trip, a certain person, a place, a time of our life that was amazing, an achievement. And if it’s important for you to hold on to the actual item (instead of taking a photo to remember and give the item away), go ahead, hold onto it. But try to stay away from keeping five items reminding you of the same thing. Or sort out which memories you want or need an item for and which can be easily remembered by a photo. What you love is mostly not the actual item but the memory. Good news is, it does not take any real estate in your home.

2. Gifts from loved ones

Getting rid of items given by loved ones, especially when you know they put a lot of effort into getting or making them, feels like betrayal and like you’re an ungrateful person. The truth is, you love the person but you might just not love the item they gifted you. And that is ok. You are not going to unlove the person by getting rid of something they gave you; even if they put effort into it. Now, it depends on the kind of person you are. You can either explain this to them and ask if they’d like the item back or you can just get rid of it all together. Think about it, would you ever go to a person and ask to see the item you’ve once gifted them? Exactly.

3. You used to love it

Love is a tricky thing and when it comes to items, love might easily fade over time. You might have loved something but now you don’t. But you feel obligated to keep it because you once loved it or because it kind of feels like betrayal towards your former self or you’ve just gotten used to having this item without ever evaluating if it should still have a place in your home?! It’s ok, just let it go. It’s served its purpose in your life.

4. I would love to be that person – the fantasy-me

Hm, the fantasy-me. She’s awesome. She has so many interests and talents and skills. Too bad, she’s not who I am. Sounds somewhat familiar? You might love the idea of being a certain person, or of having certain skills and you got items fitting with this fantasy version of yourself lying around waiting for you to finally be that person. Again, there are two scenarios. Firstly, you realize that you like the idea but are so not committed to put any energy to becoming this person. Or secondly, if you really want to be that person, be that person with full force. If the first is true, awesome, one less thing in your home. If the second is true, awesome, yet another dream of yours is coming true.

5. Not using up stuff you love

This is my “favorite” way how love can turn into clutter because it is so ridiculous! Do you have anything in your home that you do not want to use because by using it you get rid of it? I used to do that; especially with things that can go bad. Why? Really WHY? It is ridiculous. I always waiting for a “special occasion” which never came because I always thought “Well, yeah, it’s somewhat special now but just not special enough”. What? Seriously? I eventually got over myself and told me “You know what? YOU are the special occasion. Treat yourself”. And I believe you can do the same thing and finally use the stuff you love so it is no longer clutter.

I hope the tips will help you to declutter some things in your home (by getting rid of it or using it up). And please let me know I am not the only one guilty of point 5. I can’t be the only one! Right?

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