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Mit Unsicherheiten beim Aussortieren umgehen | Dealing With Insecurities About Decluttering


Mit Unsicherheiten beim Aussortieren umgehen

Es gibt Menschen, die keinerlei Probleme mit dem Aussortieren zu haben scheinen. Ich bewundere sie! Es scheint, als wären sie sich nie unsicher, was sie aussortieren können. Um ehrlich zu sein, habe selbst ich manchmal Probleme mit dem Aussortieren, obwohl ich eine Menge Tipps dafür habe. Dann ziehe ich tiefergreifendere Methoden heran, die ich heute mit dir teilen möchte.

1. Schreibe ein Datum auf eine Box

Einer der häufigsten Gründe, der Menschen davon abhält, Dinge auszusortieren ist „Das werde ich irgendwann noch brauchen“. Du fühlst dich unsicher dabei, das Teil loszulassen. Nagut, dann probieren wir das einfach aus. Lege all diese Dinge in eine Box und überlege dir, wie lang du abwarten möchtest, ob du sie wirklich brauchst, bevor du sie aussortierst. Den meisten Menschen passen 6-12 Monate ganz gut. Schreib das entsprechende Datum auf die Box. Bringe die Box irgendwo unter und schau mal, ob du etwas davon brauchst. Du hast jederzeit Zugriff und kannst alles, was du brauchst zurückholen. Wenn du irgendwann wieder auf die Box triffst und das Datum abgelaufen ist, weg damit. Du hast dir bewiesen, dass du mit dem Gedanken, das alles vielleicht doch zu brauchen, falsch lagst. Geh auch nicht mehr sorgfältig alles durch. Schau’ nur noch, was davon gespendet werden könnte und was im Müll landet.

2. Leb’ zwei bis vier Wochen mit weniger

Oft glauben wir, alle diese Dinge zu brauchen. Wir brauchen wirklich diese 20 Paar Schuhe, sechs unterschiedliche Duschgele in der Dusche, 32 Lippenstifte und fünf komplett unterschiedliche Weihnachtsdekorationen? Statt das alles auszusortieren und direkt loszuwerden, versuch’ doch mal ein paar Wochen mit weniger zu leben. Es geht gar nicht darum, alles, was du probehalber aussortiert hast, danach loszuwerden, sondern darum, ein gewisses Bewusstsein dafür zu entwickeln, was du wirklich brauchst und wie viel. Für viele Menschen bedeuten Dinge Sicherheit. Und klar, wenn du hast, was du brauchst, gibt es dir ein Gefühl von Sicherheit. Aber darüber hinaus Dinge zu besitzen, vergrößert dieses Gefühl nicht. Vielen fällt es schwer, das wirklich zu verstehen (da schließe ich mich ein) aber es ist tatsächlich so, dass ich mit weniger eher leichter lebe, als Sicherheit einzubüßen. Also los, schau’ mal, was das Leben mit weniger für dich macht; mit dem Wissen im Hinterkopf, dass du jederzeit zurückgehen kannst.

3. Beschenke deine Freunde

Ein weiterer Grund, warum Menschen Schwierigkeiten haben, auszusortieren, ist, dass der Gegenstand noch in einem guten Zustand ist. Irgendwie war er zu teuer, um gespendet zu werden (wobei das sehr individuell ist). Du hast aber trotz des großen Angebots an Verkaufsmöglichkeiten, keine Lust, ihn irgendwo zu verkaufen. Was machst du nun also? Warten, bis sich deine Ansichten ändern? Hm, vielleicht eher nicht. Warum gibst du ihn nicht an eine Freundin weiter? Bei einer Freundin fühlt es sich vermutlich besser an, einen etwas teureren Gegenstand abzugeben, da du weißt, dass einer ganz liebe Person dieser Gegenstand nützlich sein wird. Vielleicht hat sie ja sogar etwas, das du brauchst und sie loswerden möchte? Das wäre noch besser! Alternativ kannst du bei dir eine „Geschenkebox“ mit Aussortiertem einrichten. Jedes Mal, wenn dich jemand besucht, sag’ ihm, dass er sich aus der Box mitnehmen darf, wasauchimmer er möchte. So trägt er den Kram sogar direkt raus aus deinem Zuhause

4. Spende

Spenden haben wir ja bereits in Punkt 3 angesprochen. Du möchtest deinen Kram spenden, aber sichergehen, Menschen, die ihn wirklich brauchen, damit zu helfen. Viele haben Bedenken, großen Unternehmen zu spenden, da sie befürchten, dass es da eher um Gewinn als um Hilfe geht. Leider ist das manchmal wahr. Du kannst aber nach regionalen Wohltätigkeitsvereinen suchen, die keinen großen Unternehmen angehören. Manchmal nehmen Tierheime nicht nur Spenden für Tiere an, sondern auch solche, die sie auf Flohmärkten verkaufen und das Geld für das Tierheim nutzen können. Schau’ mal, ob du irgendwo eine kleine, regionale Annahmestelle findest, wo du siehst, wem deine Spende hilft. Dann fällt dir das Spenden bestimmt auch leichter.

5. Du bist immer wieder unentschlossen

Wenn du merkst, dass du bei einem Gegenstand immer und immer wieder überlegst, ob du ihn behalten sollst, ist es ein ziemlich sicheres Zeichen, dass du ihn eigentlich nicht wirklich willst. In anderen Blogposts (z.B. hier oder hier) habe ich davon gesprochen, dass du oft gar nicht den eigentlichen Gegenstand, sondern die Erinnerung, die er anregt, magst (dann mach ein Photo und weg mit dem Ding!). Das könnte auf einige Dinge zutreffen, bei denen du ständig unsicher bist. Finde heraus, was dich hält, löse es und dann kannst du vermutlich den Gegenstand gehen lassen.

Auszusortieren kann schwierig sein. Ich habe versucht, dir einige Tipps zu geben, wie du üben kannst loszulassen, bevor du wirklich loslässt und wie du es dir durch eine kleine Änderung deines Gedankengangs einfacher machen kannst. Obwohl ich mir oft unsicher war, ob ich einen Gegenstand wirklich aussortieren kann, habe ich die Entscheidung bisher bei keinem einzigen Gegenstand je bereut. Lass' mich wissen, bei welchem Gegenstand es dir am schwersten fiel (aber am lohnenswertesten war) ihn auszusortieren.

Dealing with insecurities about decluttering

There are a few people who do not seem to have any problems with decluttering. I admire them! They do not seem to feel insecure about letting anything go. I will admit that even though I have a plethora of tips on how to declutter I sometimes find myself insecure about letting specific items go. Then I turn to more profound methods that I would like to share with you today.

1. Mark a box with a date

One of the most frequent thoughts preventing people from decluttering an item is probably „I will need this one day“. You are insecure if you can let the item go. Well, let’s just test that. Put those things into a box and decide how long you would like to wait and see if you need anything until you are willing to let them go. For most people 6-12 months seems to be an appropriate time. Write that date on the box. Put that box somewhere and see if you miss anything from it. You can go back any time and take an item back. If you stumble across that box and the date has passed, let it go. You proved yourself wrong on needing the items in the box. They have no place in your life. Don’t go thoroughly trough the box. Just sort out what you can donate and what is trash.

2. Try living with less for two to four weeks

We often feel like we really need all the things we have. We really need those 20 pairs of shoes, six different shower gels in the shower, 32 lipsticks and five alternative christmas decorations. Instead of decluttering and getting rid of it, just try out living with less for a few weeks. It’s not about getting rid of the items you put away. It is about developing an awareness of what you really need, how much you need. For many people things mean security. And yes, having what you need does provide some security, but having much more than that will not provide more security. For many it is hard to wrap their head around this (myself included) but it’s true. I found myself living with more ease rather than with less security having less. So go ahead and experience what living with less does to you, knowing you can go back any time.

3. Give to friends

Another reason people have a hard time letting things go is that the item is still in too good shape to throw away. And you feel like it was too expensive to donate (though that is highly individualistic). But, also, even though there is a number of selling services out there you detest the hassle of selling something. So what do you do? Wait until your point of view changes? Hm, yeah, maybe not. Why not give the item to a friend? You will probably feel much better giving a more pricey item to a friend, knowing that a lovely person will get the use out of the item that you did not. Maybe they even have something you need and they want to get rid of?! Then it’s a double win!

Alternatively, you can set up a little ‚gift box’ with decluttered items. Anytime you have friends over ask them to go through the box and take whatever they need or like. They’ll bring it right out of your home for you.

4. Donate

We already touched on the topic of donating in point 3. You would like to donate your items but you want to make sure to help people in need. Many people don’t feel good about donating stuff to big companies fearing that they will not actually help but only make profit. Unfortunately, there is some truth to that. However, you can always research local charities that do not belong to any big chain. Sometimes animal shelters don’t only take donations for the animals but donations they can sell at garage sales in order to make money for the shelter. Just see if you can find something small and local where you might actually be able to see who you are helping.

5. You keep on wondering

If you find yourself repeatedly wondering if you want to keep something but you can never make up your mind, it is a pretty good sign that you do not really want it. In other posts I covered liking the idea of something but not the item (e.g. here or here); or liking the memory but not the item (take a photo and get rid of the item!). This might be true for the things you just never seem to be able to make a finite decision about. Find out what keeps you hooked to them, solve that and then you can probably get rid of the stuff.

Letting go can be tough. I tried to give you some good tips on exercising to let go before you actually let go and on how to make it easier for you by suggesting a subtle mindset change. Even though I was often unsure if I could let something go, I never regretted decluttering any item. Let me know what was the hardest (but worth) item decluttering for you.

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