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Die häufigsten Fehler beim Organisieren | Most Common Organizing Mistakes


Die häufigsten Fehler beim Organisieren

Als ich meinen Freunden bei Organisationsprojekten half, habe ich festgestellt, dass oft das Hauptproblem ist, dass sie nicht wissen, was eigentlich das Problem ist. Das Problem zu kennen, hilft aber sehr dabei, es anzugehen. Daher kümmern wir uns heute mal um die häufigsten Fehler beim Organisieren (+ Lösungen natürlich).

1. Kein Aussortieren

Das trifft fast auf alle zu: du musst aussortieren. Unsere Gesellschaft tendiert dazu, deutlich mehr als nötig zu haben. Du musst da überhaupt nicht radikal werden. Aber versuch’ einiges, das du nicht brauchst oder liebst, auszusortieren. Du wirst es nicht schaffen, einen Organisationssystem aufrecht zu erhalten, wenn es einfach zu viel Kram gibt. Das geht nicht. Und der Grund ein Organisationssystem einzuführen ist es, dich vom ständigen Aufräumen zu befreien, denn so ein System hält sich fast von selbst aufrecht. Wenn du Probleme beim Aussortieren hast, helfen dir vielleicht einige der folgenden Blogposts: Warum kann ich nicht ausmisten?, Organisation: Wo fange ich bloß an?, 5 Fragen, die dir helfen, Dinge endlich loszulassen, 5 Dinge, die du sofort aussortieren kannst

2. Organisationskram vor dem Organisieren kaufen

Ich sehe es immer und immer wieder. Die Leute gehen los und kaufen Boxen, Schubladentrenner und sogar Möbel bevor sie wissen, was und wie sie eigentlich organisieren wollen. Vielleicht hast du ja so richtig Glück und hast letztlich genau das geholt, was du brauchst. Wahrscheinlicher ist aber, dass du damit nur noch mehr Unordnung schaffst; nämlich ironischerweise genau der Kram, den du dir angeschafft hast, um deine Unordnung zu organisieren. Sorge also dafür, dass du weißt, was und wie du organisieren möchtest; probier’ es einfach mit Kartons aus, die du rumliegen hast. Und erst, wenn dein System sich bewährt, gehst du los und holst dir deinen Organisationskram. Oder halt auch nicht und du sparst dir die Ausgaben.

3. Du hast keinen Plan

Wer hätte gedacht, dass ein Plan helfen würde, hm?! Darüber haben wir bereits in Punkt 2 gesprochen. Du musst wissen, was und wie du organisieren willst. Welche Funktion(en) soll der Raum bieten? Soll da Kram hin, den du öfter brauchst oder soll es eher eine langfristige Aufbewahrung sein? Wenn du keinen Plan hast, kannst du auch nicht wissen, wo die Organisationsreise hingeht und letztlich endet sie einfach irgendwo. Klar, du kannst auch hier wieder extrem viel Glück haben und zufällig ein funktionierendes System erstellen. Aber, hmja, wahrscheinlich eher nicht. Wenn du mehr darüber wissen willst, warum es verrückt ist, keinen Plan zu haben, schau doch mal in diesen Blogpost rein.

4. Du willst Perfektion

Ich bin Perfektionistin. Und ich brauchte Jahre, um darauf zu kommen, dass es mich daran hinderte, nur zu beginnen, organisierter zu leben. Das Ding ist, du wirst höchstwahrscheinlich keine Perfektion erreichen. Was soll Perfektion überhaupt sein? Was du hingegen leicht erreichen kannst, ist eine Verbesserung. Jedes kleine Fach, jede Schublade, jede Box, die du organisierst und wo du genau weißt, was drin ist und die du erreichen kannst, ist eine Verbesserung. Ich weiß, wie schwierig es ist, perfektionistische Gedanken gehen zu lassen und zu akzeptieren, dass Verbesserung genug sein muss, aber mir hat es enorm dabei geholfen, organisierter zu werden (hier kannst du mehr darüber erfahren). Und ich verspreche, dir wird’s genauso gehen.

5. Aussehen über Funktion priorisieren

Ich liebe es perfekt organisierte Räume mit süßen, kleinen Boxen und farblich sortierten Büchern zu sehen; halt dieser Kram, den man bei Pinterest und Instagram findet. Ich sage auch nicht, dass organisierte Bereiche nicht hübsch aussehen können oder gar dürfen, aber behalte im Hinterkopf, dass das nicht der wichtigste Aspekt ist. Ein Organisationssystem muss in erster Linie sehr gut funktionieren. Das sollte deine höchste Priorität sein. Danach kannst du dich um das Aussehen kümmern. Wenn du die Prioritäten verdrehst, hast du zwar eine wunderschöne Organisation... allerdings nur für ‘ne Woche.

Hast du einige deiner eigenen Fehler in diesem Blogpost gefunden? Vielleicht konnte ich dich ja motivieren, sie endlich in Angriff zu nehmen. Wenn du Probleme dabei hast, sag' einfach Bescheid und eventuell kann ich dir dabei ja helfen.

Most common organizing mistakes

When working with friends and helping them out with organizing projects, I realized that often the problem is not knowing what the problem is. Knowing what the problem is surely helps attacking it. So, today, we’re tackling some of the most common organizing mistakes (+solutions, of course!).

1. No purging

This applies to almost everyone: you need to purge. Our society usually has so much more than needed. Now, I am not saying you have to get radical with it. But try to get rid of some stuff you really don’t need or love. You will not be able to sustain an organizing system when there is too much stuff. It is not possible. And the reason to implement an organizational system is to unload yourself from permanent tidying because the system pretty much sustains itself. If you have difficulties with purging consider some of the following blogposts: Why can't I let go of things?, Organizing: Where do I start?, 5 Questions to ask yourself to finally let things go, 5 Things to toss right now

2. Buying organizing supplies before you organize

I see this time and time again. People buy bins, dividers and even furniture before they actually know what they want to organize and how they want to organize. You might be extremely lucky and end up with the stuff you need. Chances are you end up with more clutter; namely ironically the stuff that you bought to organize with. So, know exactly what and how you want to organize; maybe practice with cardboard boxes you have laying around. Only when the system worked over a certain period of time, go ahead and buy some organizing supplies. Or don’t and save yourself the money.

3. Not having a plan

Who would have thought having a plan help, right?! We talked about this in point 2. You need to know what and how you want to organize. What function(s) does the space need to fulfill? Will you put stuff there that you need on a regular bases or is it just storage? When you have no plan, you don’t know where you’re going with your organizing and it ends up anywhere. Again, you might be really lucky and come to a working system. But, yeah, probably not though. If you want to know more about why not having a plan is ridiculous, check out this blogpost.

4. Aiming for perfection

I am a perfectionist. And it took me years to realize how this prevented me from just getting started to organize. Truth is, you will most likely not reach perfection. What is perfection anyways? What you can easily achieve is improvement. Any little shelf, any drawer, any box that you organized and know exactly what’s inside and can reach is an improvement to before. I know it’s hard letting perfectionist thoughts go and accepting that improvement must be enough but it helped me tremendously on my way to get more organized (read more about it here). I promise it will help you, too.

5. Prioritizing looks over function

I love seeing perfectly organized areas with cute little boxes and books organized by color; you know, the stuff you find on pinterest and instagram. And I am not saying organized spaces cannot or even must not look pretty but remember this is not the most important part. An organizing system must first and foremost function very well. This should be your no 1 priority. After this, you can add looks. If you turn the priorities around, you end up with a lovely space... for about a week.

Have you found some of your mistakes reflected in this blogpost? Maybe, I could motivate you to finally tackle them. If you have problems doing so just contact me and I may be able to help you out.

Hej! 

Ich bin Jana, zertifizierter Organisationsprofi.
Meine Mission ist es, dir zu helfen, durch gute Organisation dauerhaft Ordnung zu schaffen, um mehr Kraft und Zeit für dein Leben zu gewinnen.
Ohne Schablone.
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