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Schau über den Fächerrand hinaus (BWL Ed.) | Think Outside The Field (Business Studies Ed.)

June 2, 2019

 

Schau über den Fächerrand hinaus (BWL-Edition)

 

Du weißt bereits, dass ich das Organisieren liebe, und zwar dafür, was es mir ermöglicht. Allerdings bin ich noch an ganz vielen unterschiedlichen Dingen interessiert. Ganz besonders interessiert mich die Verknüpfung unterschiedlicher Bereiche und Fachgebiete; Methoden und Techniken aus einem Gebiet nehmen und auf ein Anderes übertragen. Ich liebe den Transfer. Diese Einstellung hilft mit auch beim Organisieren, Planen und bei den Problemen, die dabei auftreten können:

 

1. Agiles Projektmanagement
Wie bewältigst du ein Projekt? Naja, du erstellst einen Plan, teilst ihn in kleinere Schritte ein und arbeitest sie nacheinander ab, oder? Jein. Das ist die alte Methode Projekte in der BWL und in deinem Privatleben zu managen. Die aktuelle, schnelllebige Zeit verlangt vielmehr nach einem agileren, flexibleren System. Dabei gibt es einen strikten Plan, an den du dich unter allen Umständen halten musst. Stattdessen, passt du ihn immer wieder an. Du hast keine hübschen, perfekt passenden Boxen, um deine Schublade zu unterteilen. Schon ok. Verwende einfach Pappkartons oder entwickel selbst etwas. Dir fehlen für einen Bereich die perfekt passenden Möbel? Keine Sorge. Such’ dir einfach Möbel aus, die gar nicht für den Bereich gedacht sind und binde sie ein (ich habe im Bad auf dem Boden stehend einen Küchenhängeschrank). Der Grundgedanke ist, flexibel zu bleiben und den Plan immer wieder anzupassen, statt eine Gegebenheit, die nicht zu 100% passt komplett auszublenden.

2. Das 90% Syndrom

Ich habe bereits über das 90% Syndrom geschrieben. Im Projektmanagement ist es bereits bekannt. Es bedeutet, dass du schnell dem Irrglauben aufsitzt, dass dein Projekt schon fast geschafft ist (daher 90%), obwohl es eher zu 50% geschafft ist. Diese Illusion kommt häufig daher, dass du eine klare Vorstellung vom Resultat hast. Versteh’ mich nicht falsch, eine klar Vorstellung, ein Ziel ist notwendig, um erfolgreich zu sein. Allerdings musst du die Aufgaben dann halt auch noch erledigen. Statt dir also nur vorzustellen, wie schön deine Küche perfekt organisiert aussehen könnte, fang’ an und beende dein (Organisations)Projekt. Erliege nicht dem 90% Syndrom.

 

3. Stakeholder

In der BWL sind Stakeholder Personen, Organisationen etc., die in dein Unternehmen involviert sein (z.B. Kund*innen, Lieferant*innen, Investor*innen). Und genau das findest du auch in deinem Privatleben, wenn’s ums Organisieren geht. Du kannst so viel organisieren wie du willst, aber wenn die ‘Stakeholder’ in deinem Haushalt nicht dabei sind, wirst du scheitern.Das heißt, du musst Organisationssysteme finden, die für euch alle funktionieren und sie deinen ‘Stakeholdern’ beibringen. Sag’ ihnen auch (und zwar mit Enthusiasmus), was dir das Organisieren bedeutet und welche Vorteile es dem Haushalt bringt (z.B. weniger Stress, mehr Zeit, Energie und Geld). Kurzum, involviere die Personen aus deinem Haushalt in deine Organisation. Ignoriere nicht deine ‘Stakeholder’!

 

4. Prozessoptimierung

Ein Teil des Projektmanangements ist die Prozessoptimierung. Was muss als Erstes geschehen? Welche Prozesse können gleichzeitig ablaufen. Sind Personen mit besonderen Fähigkeiten in Prozesse involviert, die nur in bestimmten Zeitslots verfügbar sind? Bei der Prozessoptimierung gibt eine Menge zu beachten. Woran erinnert dich denn diese Planung? Genau! An deine täglichen Pläne! Du musst auch täglich unterschiedliche Aufgaben organisieren. Daher solltest du dich vermutlich auch etwas an der Prozessoptimierung orientieren. Du könntest ein Mal kochen und vier Portionen draus gewinnen. Du kannst eine Einkaufsliste erstellen und deine Einkäufe auf dem Weg nach Hause erledigen, statt jeden zweiten Tag  hin- un herzufahren, weil du weder eine Liste mit Dingen, die du brauchst, hattest, noch den Einkauf erledigt hast, als du sowieso schon unterwegs warst. Wenn du mehrere Aufgaben zu erledigen hast, erledige sie als Gruppe. So bist du nicht ständig unterwegs und verschwendest Zeit, um für jede einzelne Aufgabe aufzubrechen. Es gibt so viele Möglichkeiten, deine Prozesse zu optimieren!


5. Gewinn

Ok, wir haben jetzt über viele Konzepte und Methoden aus der BWL gesprochen und was sie mit deinem Privatleben zu tun haben. Aber was sollen jetzt diese Erkenntnisse? Genau wie in der BWL geht’s dabei um den Gewinn. Die können finanzieller Natur sein (z.B. Prozessoptimierung beim Essen vorkochen, statt auswärts essen zu gehen) aber das ist nicht alles. Du sparst Zeit und Energie. Du gewinnst Ruhe, einfach weil du mehr Zeit hast und weißt, dass deine Projekte tatsächlich beendet sind. Dein Haushalt wird ruhiger, weil alle deine ‘Stakeholder‘ (die Personen in deinem Haushalt) involviert sind und du nicht immer verärgert bist und meckerst. Du kannst so viel gewinnen!

BWL mag für Viele jetzt nicht total interessant klingen. Aber ist es nicht faszinierend, wie Konzepte dieses Fachbereichs auch auf dein Privatleben zutreffen? Ich liebe diesen Transfer und hoffe, ich kann dich auch etwas dafür interessieren, auch mal über den Fächerrand hinauszuschauen und -zuorganisieren.

 

 

Think outside the field (Business Studies Edition)

You know that I love organizing for what it can provide me with. However, I am interested in a plethora of different fields. I am most specifically interested in combining fields; taking methods and techniques from one field and apply them to another. I love the transfer. This way of thinking also helps to understand organizing, planning and the struggles that may come with it:

1. Agile project management
How do you manage a project? Well, you make a plan, divide it into smaller steps and get them done one after another, right? Yes and no. This is the old way of project management in business studies as well as in your personal life. However, modern fast paced times make opting for more agile and flexbile systems much more useful. You don’t have a strict plan and stick to it no matter what. Instead, you adjust as you go. Don’t have pretty, perfectly fitting boxes to subdivide your drawer? That’s fine. Use cardboard boxes or make something yourself. You don’t have furniture perfectly fitting with the area? No worries. Choose furniture not designed for that area and make it fit (I have a kitchen hanging cabinet in the bathroom standing on the ground). The idea is to stay flexible and adjust a plan, rather than to dismiss it once something doesn’t work 100% according to plan.

2. 90% syndrome
I already talked about the 90% syndrome in an earlier post. It is well known in project management. It means that you easily fall for the misconception that a project is almost finished (hence, 90%), when, in fact, it’s finished more like 50%. The illusion often occurs when you have a clear vision of how the project will be done. Don’t get me wrong, having a clear vision, a goal, is absolutely necessary to succeed. However, you still actually have to do it. So, instead of only imagining your kitchen being perfectly organized, go ahead, and fully finish your (organizing) project. Don’t fall for the 90% syndrome.

3. Stakeholder
In business studies stakeholders are people, organizations etc. who are involved in your company (like customers, suppliers, investors). Again, this is also true in your personal life when it comes to organizing. You can organize all you want but when the ‘stakeholders’ (people living in your home) are not involved, you will fail. That is, find organizing systems that work for all of you and teach them to your ‘stakeholders’. Tell them (enthusiastically) what being organized means to you and what it provides the whole house hold with (less stress, more time, energy and money). Short, involve people in home organizing that are involved in your home. Don’t ignore your ‘stakeholders’!

4. Process optimizing
Part of project management is to optimize processes. What has to happen first? Which processes can happen simultaneously? Are there people with special skills involved that are available only in certain time slots? There is a lot to think about when it comes to process optimization. What does that kind of planning remind you of? That’s right! Your daily plan! You have to organize different responsibilities every single day. So, you should probably get in the habit of optimizing your processes. You can cook once and make four servings out of it. You can create a food shopping list and get the shopping done on your way home, instead of having to go back and forth every other day because you neither had a list of what you needed nor thought about getting the shopping done when you were already on the go. When there are multiple errands to run, try to group them all together. So, you are not always on the run wasting time to get each task done individually. There are many ways you can optimize your processes.

5. Gains
Ok, so we talked a lot about how concepts and methods of business studies apply to your personal life. But what are these insights good for? Just like in business studies, it’s about gains! Those can be financial gains (process optimized meal prepping instead of eating out) but the gains don’t end there. You save time and energy. You gain calmness by simply having more time and knowing projects are actually finished. Your home life becomes calmer because all of your 'stakeholders' (people in the household) are involved instead of you being annoyed and nagging constantly. You can gain so much!

Business studies might not sound super interesting for some people. But isn’t it fascinating how concepts of this field are applicable to your life?! I love this kind of transfer and hope I could make you interested in also thinking and organizing outside the field.

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