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Dinge, die keine Dinge sind, aussortieren | Decluttering Things That Are Not Things


Dinge, die keine Dinge sind, aussortieren

Wenn es um’s Aussortieren geht, konzentrieren sich viele Menschen auf physische Dinge (ich auch). Der Grund ist simpel: Das ist die einfachste Art des Aussortierens. Dinge, die du anfassen und aus deinem Zuhause bringen kannst, sind relativ einfach zu handhaben. Es sind allerdings nicht nur physische Dinge, die deinen wertvollsten Raum zumüllen können: Deinen Kopf. Meistens sind’s die nicht-physischen Dinge. Daher möchte ich heute mal meine Komfortzone verlassen und mich dem Aussortieren dieser nicht-physischer Dinge widmen.

1. Aktivitäten, die dir nicht mehr gefallen

Nungut, es scheint erst mal klar zu sein, dass du das, was du nicht mehr genießt einfach beendest. Oftmals haben wir uns aber so sehr an Dinge gewöhnt, z.B. einen Tanzkurs, der eine Sport, diese eine Bar, die du jeden Freitag besuchst etc. dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken, ob uns das noch gefällt. Wenn du darüber nicht nachdenkst, nimmst du dir die Chance zu verstehen, dass diese Aktivität einfach nicht mehr in dein Leben passt oder du das Interesse verloren hast. Vielleicht hast du auch etwas dein ganzes Leben lang gemacht, z.B. in einem Orchester gespielt. Du bist damit aufgewachsen. Es wurde zu einem Alleinstellungsmerkmal. Du warst das Kind/ der Teenager/ junge*r Erwachsene*r in einem Orchester. Wenn dir das aber nicht mehr gefällt, kann es schwierig sein, diesen Teil deines Lebens gehen zu lassen, weil du dich und andere Leute dich so lang so sehr damit identifiziert haben. Es fühlt sich fast an, als würdest du einen Teil von dir selbst gehen lassen. Vielleicht ist das sogar so. Aber so eröffnest du neuen Raum, um Neues zu kreieren; etwas, das besser zu der Person passt, die du heute bist.

2. Angewohnheiten, die nicht mehr zu deinem Leben passen

Ich wette, du machst viel mehr Dinge aus Gewohnheit als du glaubst. Gewohnheiten sind so tief in uns verankert, dass es nicht nur schwierig ist, sie zu durchbrechen, sondern sogar, sie überhaupt zu erkennen. Um einige Gewohnheiten zu identifizieren, kannst du dich einen Tag lang immer wieder fragen: Warum mache ich das gerade eigentlich? Ich habe lang aus Gewohnheit gegessen, wenn mir langweilig war, ich Angst hatte, mich überwältigt fühlte, oder gestresst war oder glücklich oder... du verstehst mich. Einmal öffnete ich den Kühlschrank und merkte, dass ich weder Hunger habe, noch Appetit. Was mache ich hier also gerade? Warum mache ich das? Dieser Vorfall sorgte dafür, dass ich über viele andere Angewohnheiten nachdachte. Das Nachdenken darüber, warum ich etwas (auf eine bestimmte Art und Weise) mache, half mir dabei, Gewohnheiten zu identifizieren. Danach musste ich ‘nur’ noch überlegen, welche davon in mein Leben passen (z.B. jeden Abend noch fix die Küche aufräumen bevor ich schlafen gehe) und welche nicht passen. Das hat mir so viel freie Zeit beschafft, die ich dann nutzen konnte, um Gewohnheiten zu etablieren, die besser in mein Leben passen. Diese kleine Übung wird dir außerdem enorm helfen, dich selbst zu reflektieren, was auch gar nicht so schlecht ist.

3. Social Media Apps

Ich gebe gern zu, dass ich ganz offensichtlich Social Media nutze. Ich habe aber bei Weitem nicht überall Accounts und die entsprechenden Apps auf meinem Handy. Ich habe genau drei. Das passt für mich. Du möchtest vielleicht mehr haben. Das ist auch in Ordnung. Denke allerdings darüber nach, welche Social Media Kanäle dir überhaupt gefallen oder du brauchst und welche du z.B. nur zum Prokrastinieren nutzt. Welche sorgen dafür, dass du dich schlecht fühlst vs. welche inspirieren dich? Sortier’ alles aus, das dir nichts Positives gibt.

4. Newsletter Abos

Technik haben wir ja bereits in Punkt 3 angesprochen aber vermutlich solltest du nicht nur bei Social Media aussortieren. Ein weiterer großer Bereich sind Newsletter Abos. Vielleicht hast du dich mal für einen Newsletter angemeldet, um etwas kostenlos zu bekommen oder du warst tatsächlich an dem Inhalt interessiert. Und nun bekommst du täglich massenhaft Emails, die du entweder ignorierst oder direkt löschst. Dauert ja bei jeder Mail auch nur ‘ne Sekunde. Warum sollte ich mich darum kümmern? Nun, diese Sekunden sammeln sich an und jede einzelne Nachricht, dass du eine neue Email hast, lenkt dich von Dingen ab, worum du dich gerade eigentlich kümmern möchtest. Sortier’ also all die ungeliebten Abos aus und beschaffe dir freie Zeit und Freiraum in deinem Kopf.

5. Menschen

Einige Menschen finden es eigenartig oder sogar unhöflich und unmenschlich, zu sagen, dass man Menschen aus seinem Leben ‘aussortiert’. Ich denke, es ist notwendig. Menschen, die dich permanent schlecht fühlen lassen; Menschen, die dich nicht produktiv kritisieren oder dir helfen oder Menschen, mit denen du einfach nicht auf einer Wellenlänge bist. Ich meine das gar nicht feindselig oder verbittert. Man muss gar nicht streiten. Man muss nicht nach Schuld suchen. Lass’ sie einfach los. Ich versuch’s mal mit einer Analogie. Sagen wir, du hast ‘ne Jeans. Sie sieht an anderen Leuten großartig aus aber irgendwie passt sie dir nicht. Irgendwas stimmt nicht. Sie sorgt nicht dafür, dass du komisch aussiehst oder so. Sie ist halt einfach nur meh. Du findest sie nicht doof. Du hasst sie nicht, weil sie irgendwo zwickt. Es liegt nicht an der Jeans; an andere Leuten sieht sie ja toll aus.Und es ist auch nicht deine Schuld, dass du sie irgendwann mal gekauft hast. Es ist einfach, wie es ist. Du weißt einfach, dass sie nicht in dein Leben passt, weil du dich in der Jeans nicht gut fühlst. Diese Denkweise kannst du auch für das ‘Aussortieren’ von Menschen verfolgen. Ich sag’s nur direkt, das Aussortieren von Analogie-Jeans ist leichter als das ‘Aussortieren’ von Menschen.

Physischer Krimskrams ist leicht zu erkennen. Den mentalen, emotionalen, elektronischen oder gewohnheitsbedingten Kram, den wir auf so viele Arten ständig mit uns herumtragen, ist schwierig zu erkennen. Es ist sogar so schwierig, dass wir ihn oft gar nicht wahrnehmen. Ich hoffe, ich konnte dir etwas dabei helfen, diesen Krimskrams zu identifizieren und dir den nötigen Ruck geben, ihn auszusortieren.

Decluttering things that are not things

When it comes to decluttering, many people, including myself, like to focus on physical items. The reason is simple: it’s the easiest form of decluttering. Items that you can actually hold and bring out of your home are relatively easy to handle. However, it is not only physical items that can clutter up your most precious space: your mind. Mostly it’s non-physical items. That’s why I want to leave my comfort zone today and talk about decluttering those non-physical things.

1. Activities you no longer enjoy

Well, it should come as a no-brainer that you stop doing things you don’t like any longer. However, we often gotten so used to doing certain things, like going to that dance class, the sport, that certain bar every Friday etc. that we don’t even question it any longer. When you don’t question it you don’t give yourself the chance to understand that this thing no longer fits your life or your interest has worn off. Maybe there’s something you’ve done your whole life like playing in an orchestra. You grew up with it. It became your trademark. You were the kid/ teen/ young adult in the orchestra. When you no longer enjoy being in an orchestra, it can be so hard to let this aspect of your life go because you identified to strongly with it and other people identified you with it. It almost feels like letting part of yourself go. Well, maybe it is. But then you’ve got room to create something new; something fitting much better with the person you are today.

2. Habits that no longer fit your life

I bet you do more things out of habit than you might think. Habits are so deeply rooted that it’s not just hard to break away from them but to recognize them to begin with. To help you understand some habits, try asking yourself just for a day: Why am I doing this right now? For me a long habit was to eat when I’m bored or anxious or overwhelmed or stressed or happy or... you get the gist. Once I opened the fridge and realized I am neither hungry nor do I have an appetite. So, what am I doing here? Why am I doing this? This caused me to reflect on many habits, not just the habit of eating for whatever reason. And just wondering why I do things and why I do them a certain way helped me to identify habits. Then I ’only’ had to decide which of those fit my life (like making sure the kitchen’s somewhat clean before I go to bed) and which do not. This again, will free up much time to create habits that fit your life. It will also help tremendously to reflect on yourself which is never a bad thing.

3. Social media apps

I am the first to admit that apparently I use social media. However, I am far from having accounts everywhere and having all the according apps on my phone. In fact, I have three. That’s fine for me. Maybe you decide to have more. That’s fine, too. However, think about which social media channels you actually enjoy or need and which you use to procrastinate. Which make you feel bad about yourself vs. which inspire you? Declutter all the stuff that doesn’t bring something positive to you.

4. Email subscriptions

We touched on technology in point 3 but social media is not the only part where you might want to declutter. Another huge part are email subscription. You might have subscribed to a newsletter because you wanted to get something for free oder you were actually really itnerested in the newsletter once. And now you keep on getting all of those emails that you either ignore or delete directly. It only takes a second for every email. So why bother? Well, those seconds pile up. And when you get a notification for every email on your phone, it distracts you from other things you might want to have in mind. So, let all of the subcsriptions go and free up the time and head space of yours.

5. People

Some people find it weird or even rude and inhumane to talk about decluttering people. I think, it’s necessary. People that keep on making you feel bad about yourself; people that do not criticize and help in productive ways or people that you just cannot get in tune with can leave your life. This is not meant in a hostile and bitter way. There don’t need to be any fights. No need to search for guilt. Just let them go. I will try to explain this with an analogy. Say you got a pair of jeans. They look awesome on other people but they just don’t seem to fit you right. Something’s wrong. They don’t make you look weird or anything. They’re just meh. You’re not mad at them. You don’t hate them for pinching you. It’s not the jean’s fault because it works perfectly fine with some other people. And it’s not your fault for buying them in the first place. It’s just how things are. And you know you need to let them go because you just don’t feel good about yourself in those jeans. Maybe you can adapt this mindset when decluttering people. Just be aware, this might be harder than decluttering your analogy jeans.

It is easy to see physical clutter around us. However, the mental, emotional, electronical, habitual clutter we carry with us in so many ways is hard to see. So hard, in fact, you might not even realize it is there. I hope, I could help you to try to identify some of this clutter and provide you with a needed push to start letting it go.

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