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Wie du deinen Kleiderschrank aussortierst | How To Declutter Your Wardrobe


Wie du deinen Kleiderschrank aussortierst

Du bist zu der Erkenntnis gekommen: So wie der Kleiderschrank ist, kann er nicht bleiben. Da muss Einiges raus. Aber wie genau gehe ich die Sache bloß ran? Ich gebe dir im Folgenden einige simple Guidelines, die dir helfen, einen Großteil dessen, was nicht in deinen Kleiderschrank gehört, auszusortieren. Ein Tipp gegen Unsicherheiten beim Aussortieren ist als Bonus dabei.

1. In Kategorien vorgehen

Gerade wenn du viel Kleidung hast, nicht viel Zeit auf einmal aufwenden kannst, oder dich schnell überfordert fühlst, arbeite in Kategorien. Der Gedanke ‘Ich sortiere jetzt meinen ganzen Kleiderschrank aus‘ ist riesig. Einige können das. Die meisten nicht. Also werden z.B. erst alle Shirts durchgegangen, dann alle Blusen, alle Blazer, alle Jeans etc. Kleine Schritte (am besten mit Listen zum Abhaken oder durchstreichen) motivieren, weiterzumachen. Sollte bei dir ein heilloses Durcheinander herrschen und in jedem Fach ist einfach alles wild durcheinander, arbeite dich Regalbrett für Regalbrett vor oder nimm z.B. immer die nächsten 15 Bügel von rechts. Es könnte sein, dass du danach eine kleine Feinjustierung brauchst, weil du vielleicht ein paar deiner 62 Blusen aussortieren möchtest, aber die Arbeit in kleine, leicht verdauliche Häppchen aufzuteilen, ist doch immer eine gute Idee.

2. Weg mit dem Untragbaren

Es ist immer wieder überraschend, dass Menschen Kleidung aufbewahren, die eigentlich ganz eindeutig nichts mehr am Körper zu suchen hat. Kleidung mit Flecken, mit Löchern (wenn‘s nicht gerade Mode ist). Kleidung, die einfach durchgetragen ist, sich verzogen hat, wo der Stoff schon ganz dünn ist. „Ja, aber vielleicht kriege ich den Fleck ja noch raus“, „Ach, das Loch kann ich stopfen“, „Das Shirt kann man so nicht mehr anziehen aber für drunter im Winter ist es doch noch gut“. Klar, ich verstehe das. Aber von all den Dingen, die man noch machen könnte, die eigentlich nicht schwierig wären oder wo es nur auf einen Versuch ankäme, hast du gemacht? Wie viele planst du ganz ehrlich davon durchzuführen? Wann? Ja, kenne ich. Weg mit der Kleidung. Sie hält dich nur auf.

3. Alles, das deinem Körper nicht passt

Was macht die Kleidung, die dir gar nicht passt, in deinem Kleiderschrank? Hoffst du irgendwann mal wieder reinzupassen? Sollen sie Mahnmal sein, nie wieder in diese Größe zu passen? Diese negative Gedanken machen nichts Gutes mit dir. Sie halten dich, deinen Kopf und letztlich auch deinen Kleiderschrank in der Vergangenheit. Dabei brauchst du dein ganzes Potenzial doch jetzt und für die Zukunft! Wenn du oft zwischen zwei Größen schwankst, klar, heb‘ Kleidung in beiden Größen auf. Aber alles darüber hinaus muss gehen. Wenn du wieder in eine bestimmte Größe passt, möchtest du dir doch auch neue Kleidung holen. Dich daran zu erinnern, in welche Größe du nie wieder passen möchtest, zieht dich nur genau in diese Richtung. Weg damit!

4. Kleidung, die nicht zu deinem (Lebens)Stil passt

Das ist ein Punkt, der oft vergessen wird und den ich daher immer gerne anspreche: Du hast bestimmt Kleidung in deinem Kleiderschrank, die dir vielleicht noch körperlich passt, aber du bist ihr anderweitig entwachsen. Sie passt einfach nicht mehr zu der Person, die du bist. Du hast dich innerlich verändert, hast einen anderen Job, bist Elternteil geworden etc. Wir wandeln uns alle mit der Zeit. Die Lebensumstände wechseln und unsere Kleidung muss da mithalten können. Kleidung, die wir mal liebten, passt jetzt einfach nicht mehr in unser Leben. Das ist ok. Du bist nicht weniger du, wenn du einen Teil der Kleidung der Person, die du mal warst, loslässt.

5. Der Kleiderbügeltrick

Jetzt kommen wir zu den knallharten Fakten. Keine Ausreden. Kein Vielleicht. Möglicherweise kennst du den Trick bereits. Er ist sehr gut. Man lügt sich schnell unbewusst selbst an, wenn man überlegt, was man trägt oder wann man etwas zum letzten Mal getragen hat. Eine Methode, die einem die Wahrheit vor Augen führt, ist der Kleiderbügeltrick. Häng‘ all deine Kleidung verkehrt herum in den Kleiderschrank, also mit der Öffnung des Hakens nach vorn. Kategorien wie feine Kleidung für besondere Anlässe können da ggf. außen vor gelassen werden. Nach einer warmen und einer kalten Jahreszeit (also Sommer/ Herbst oder Winter/ Frühjahr); spätestens nach einem Jahr siehst du, was du wirklich und durch alle Jahreszeiten hindurch nicht trägst. Dieser Trick ist natürlich auch auf gefaltete Kleidung übertragbar, beispielsweise indem du sie nicht mit der schön gefaltete Seite nach vorn oder nach oben legst, sondern mit der, wo man die hässlichen Falten sehen kann. Wie gesagt, wir lügen uns schnell unbewusst selbst an. Dieser Trick offenbart die Wahrheit glasklar.

Bonus: Ein Versuchslauf gegen Unsicherheiten

Es passiert beim Aussortieren schnell, dass man sich unsicher ist, ob man etwas wirklich nicht mehr möchte oder braucht. Nachher ist es weg und man bereut es (das ist mir übrigens erst 1x mit einer Kleinigkeit von hunderten, vielleicht tausenden, aussortierten Dingen passiert). Diese Unsicherheit kannst du durch ein Zwischenlager der „vielleicht aussortierten“ Kleidung in einem Karton umgehen. Schreib‘ unbedingt das aktuelle Datum drauf. Dieser Karton sollte nicht mitten im Weg und in Sichtweite stehen aber auch nicht extrem schwer zu erreichen sein. Wenn du merkst, dass du ein bestimmtest Teil vermisst oder doch brauchst, kannst du es dir einfach aus dem Karton holen. Nichts ist verloren. Spätestens ein Jahr, nachdem du den Karton gepackt hast (daher das Datum), kommt er weg. Offenbar willst und brauchst du die Kleidung durch alle Jahreszeiten hindurch wirklich nicht. Weg damit!

Puh, an dieser Stelle hast du schon einen richtig großen Teil deines Kleiderschranks auf Vordermann gebracht (und kleine (!) Ausnahmen sind dabei immer erlaubt) ;) ). Das reicht dir nicht? Dann habe ich hier noch ein paar Tipps wie du deinen Kleiderschrank minimieren kannst.

How to declutter your wardrobe

You realized: My wardrobe cannot stay this way. Some things need to go. But how do I start? I will provide you with a few simple guidelines to help you get rid of most of the stuff that does not belong in your closet. I even have a bonus tip on how to deal with declutter insecurities.

1. Work in categories

Especially when you have many clothes to go through, you don‘t have much time for one big sitting or you easily feel overwhelmed, work in categories. The thought ‘I‘ll declutter my whole wardrobe‘ is huge. Some can do that. Most can‘t. So, start with all of your shirts, then blouses, Blazers, Jeans etc. Small steps (best in lists to cross stuff off) helps to motivate you can keep you going. Now, if your closet is a hot mess and all sorts of clothes are just everywhere start with one shelf and work yourself shelf to shelf or work on (the next) 15 hangers from the right. You might need some fine tuning afterwards because you might want to pair down on your 62 blouses but dividing that work into little manageable pieces is always a good idea.

2. Get rid of anything unwearable

It‘s surprising that people hold onto clothes that clearly shouldn‘t be worn anymore. Clothes with stains, holes (the unfashionable kind). Clothes that are just worn out, that are weirdly twisted, where the cloth got really thin. ‘Well, I might get rid of the stain‘, ‘I can stitch that hole‘, ‘I can‘t wear that shirt as is but in the winter under a sweater...‘. Sure, I understand. But from all those thing you could do, that aren‘t actually difficult or you‘d just have to give it a try, did you actually do? Which do you plan an doing? When? Yeah, I know. Let the clothes go. They just holds you back.

3. Anything that doesn‘t fit your body

Why are there any clothes in your wardrobe that don‘t fit you? Do you hope to fit in them again? Or are they supposed to be a memorial to never fit in them again? These negative thoughts don‘t do you any good. They keep you, your mind and your wardrobe in the past. But you need all your potential for the present and future! Sure, when you often fluctuate between two sizes, keep some in both. But everything else has to go. When you‘re back into a certain size, you probably want to get something new for yourself. A reminder of a size you never want to fit in will only draw you in that direction. Let it go!

4. Clothes that don‘t fit with your (life) style

This is a point that‘s often forgotten and that is why I like to highlight it: You probably have clothes that might still fit you physically but that you grown out of otherwise. They don‘t fit with the person you are any longer. You changed on the inside, have a different job, became a parent etc. We all change with time. Life circumstances change and our clothes must change with them. Clothes we once loved just doesn‘t fit our lives anymore. That‘s ok. You will not be less you when decluttering clothes that belonged to the person you once were.

5. The hangers trick

Let‘s get to brutal reality. No excuses. No maybe. You might know this trick. It is very good. You easily unconciously lie to yourself when trying to remember what you wear and when you wore something last. One method to reveal the truth is the hangers trick. Put all your hangers with clothes on the rail the wrong way, with the opening of the hook to the front. Exceptions for special clothes for certain occasions are possible. After one warm and warm cold season (summer/ fall or winter/ spring); at the latest one year after that you will see which clothes you really don‘t wear throughout the seasons. Of course, you can transfer this trick onto folded clothes by not making the nicely foldes side visible but the side where you can the the ‘ugly‘ folds. Like I said, we easily lie to ourselves unconciously. This trick will reveal the truth.

Bonus: A test run against insecurities

We easily feel insecure when decluttering. Do I really not want or need this anymore? What if I declutter and then regret it (btw it happened to me only once with a triviality). You can encounter that insecurity by creating temporary storage for your ‘maybe delcuttered‘ clothes in a box. Write the current date on that box and store it somewhere out of sight but now too hard to access. When you realize you actually do want or need something from that box, take it back. Nothing‘s lost. At the latest one year after storing the clothes away, get rid of them. You obviously don‘t want or need any of the clothes throughout the seasons. Let them go!

Phew, you already managed to knock your wardrobe into shape quite a bit (and litte (!) exceptions are always allowd, of course ;) ). Still not satisfied? Then you might want to check out this blog post with tips on how to downsize your wardrobe.

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