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Kopfsache Ausmisten | Decluttering - It's All In Your Head

July 18, 2020

 

 

Kopfsache Ausmisten

 

Eine großartige Methode, mehr Kraft und Energie für dein Leben, die Menschen und Erfahrungen, die dir wichtig sind, zu gewinnen, ist es auszumisten. Das ist aber viel leichter gesagt als getan; besonders ganz am Anfang. Daher möchte ich heute einige gängige Denkfehler beim Ausmisten besprechen, die du vielleicht auch hast. Natürlich geht‘s auch darum, sie zu lösen:

 

1. Für alle Fälle

Ich habe zwar gerne ein paar Extras im Haus, wenn‘s Sinn macht (d.h. wenn ich den Kram wirklich nutzen werde), behalte Zeug aber nicht nur „für alle Fälle“. Sobald du mit diesem Denken beginnst, wirst du nie mit dem Ausmisten anfangen können, sondern sogar noch mehr Zeug ansammeln, denn schließlich könnte ja irgendwie alles passieren. Einige Fragen, die ich mir stelle, um über dieses Denken hinweg zu kommen sind: Wann habe ich das zuletzt verwendet (was darauf hindeutet, wann ich es wieder verwenden werde)? Was habe ich als Ersatz (für den Fall, dass ich das Ding doch brauche)? Womit könnte ich es ersetzen, wenn nötig? Könnte ich es ausleihen? Diese Fragen helfen eventuell auch dir, von der „für alle Fälle“-Denkweise Abstand zu nehmen.

 

2. Es war teuer

Und? Ja, es war teuer aber das macht es in deinem Leben nicht nützlicher. Du verlierst kein Geld, wenn du es spendest oder verkaufst. Das Geld hast du schon beim Kauf „verloren“. Versuch‘ mal so zu denken: Das Ding, das du gekauft hast und nicht nutzt, wird immer teurer, je länger du es behältst. Du musst Platz dafür aufbringen. Du musst damit umziehen, es säubern, reparieren. Zeit und Platz sind auch wertvoll. Am Ende verkaufst du es dann vielleicht doch und bekommst weniger als du vor Jahren bekommen hättest. Sortier‘ es jetzt aus. Teuer bedeutet nicht gleichzeitig wertvoll für dein Leben.

 

3. Es war ein Geschenk

Das verstehe ich. Ich sortiere auch nicht gerne Geschenke aus. Es fühlt sich irgendwie undankbar an. Aber es gibt zwei Möglichkeiten, die Sache anders zu betrachten. Erstens, eine liebe Person hat dir das Geschenk gemacht, damit du dich gut fühlst/ um dir zu helfen etc. Sie will nur das Beste für dich. Wenn es nicht das Beste für dich ist, das Geschenk zu behalten, dann wird diese Person nicht enttäuscht oder traurig sein, wenn du es weitergibst. Zweitens, eine Person gab dir das Geschenk aus Verpflichtung, z.B. zu einem bestimmten Anlass. Sie interessiert sich eigentlich nicht für dich. Daher ist ihr auch vollkommen egal, was du mit dem Geschenk machst. Weg damit.

 

4. Ich habe es mal geliebt

Veränderung gehört zum Leben. Umstände ändern sich. Menschen ändern sich. Interessen ändern sich. Und all das ist in Ordnung. Dennoch sorgt genau das vielleicht dazu, dass du Dinge behältst, dir dir mal wichtig waren. Du hast dich aber verändert und dieses Ding ist nicht mehr wichtig bzw. du hast jetzt andere Prioritäten. Nur weil etwas dir mal wichtig war, heißt das nicht, dass du es behalten musst. Du bist deinem früheren Ich gegenüber nicht respektlos, wenn du etwas aussortierst. Stattdessen respektierst du dein aktuelles Ich und stehst hinter ihm.

 

5. Es gehörte mal zu meinen (verstorbenen) Lieben

Dinge auszusortieren, die mal deinen Lieben gehörten, ist schwierig. Genau wie beim Aussortieren von Dingen, die du geschenkt bekommen hast, fühlt sich sowas schnell respektlos und wie Betrug an. Dieses Gefühl kann man mit einfachen Fragen überwinden: War deinen Lieben das Ding wichtig? Wenn ja, nehmen sie es vielleicht gern zurück. Wenn sie bereits verstorben sind, kannst du es an Leute weitergeben, die es wirklich wertschätzen können. Denn wie ich in Punkt 3 sagte, eine Person, die dich mag, will nur dein Bestes und wenn es für dich das Beste ist, einen Gegenstand auszusortieren, dann ist das ok. Wenn das Ding ihnen nicht wichtig war, dann kannst du sämtliche Undankbarkeits- oder Betrugsgefühle, die du fühlst, direkt auslöschen. Es war ihnen nicht wichtig. Es muss dir nicht wichtig sein. Die Bindung oder Erinnerung an einen lieben Menschen verlierst du nicht durch einen aussortierten Gegenstand.

 

Während ich zu 100% hinter diesen Tipps stehe, sehe ich ein, dass nicht jeder sofort mal eben sein Denken und Fühlen ändern kann. Es ist ein Prozess. Verzweifel nicht, wenn du Probleme dabei ist. Um ehrlich zu sein, habe ich sie auch manchmal dabei.

 

 

 

 

 

Decluttering – it‘s all in your head

 

One major way to provide your life with more time and energy for important people and experiences in your life is decluttering. This is so much easier said than done; especially when you just start. That is why today, I want to share some common declutter mindset mistakes that you might have as well. Of course, I will also share how to overcome them:

 

1. Just in case

While I love having some extras where it‘s reasonable (a.k.a, where I will actually use the items), I don‘t keep things ‘just in case‘. Once you start with that ‘just in case‘ mindset you will never truly start decluttering and rather accumulate more clutter. Some questions I ask myself to overcome this mindset are: When have I used it last (which indicates when I‘ll use it again)? What could I use as a subsitute (‘just in case‘ I might actually need it)? Could I borrow it if I needed it? Some of those questions might help you, too, to break away from this ‘just in case‘ mindset.

 

2. It was expensive

So? Yes, it was expensive but that doesn‘t make it more useful in your life. You don‘t lose money when you donate or sell it. You ‘lose‘ the money with the purchase. Try thinking that this expensive item that you don‘t use gets more and more expensive the longer you hold onto it. You need space to store it. You need to move, clean, repair it (time and space is precious). You may sell it eventually but it‘ll lose more worth with time going by. Let it go now. Expensive does not equal being worth to be in your life.

 

3. It was a gift

I get it. I don‘t like to get rid of gifts either. It tends feel ungrateful. But there are two ways to look at it differently. First, a person very close to you gave it to you to make you feel good/ help you etc. They only want the best for you. When keeping that item is not good for you that person won‘t be disappointed or sad when you pass it on to someone else. Second, a person that gave the item to you because it was obligatory, e.g. for a certain occasion. They don‘t really care about you. They couldn‘t care less what you do with that item. Let it go.

 

4. I used to love it

Change is a part of life. Circumstances change. People change. Interests change. And all of that is ok. However, this might lead to you holding onto stuff that used to be important to you. But you changed and this thing is no longer important to you or you have other priorities. Just because something was important to you doesn‘t mean you need to keep it. You don‘t disrespect or betray your former self. Instead you respect your current self and stand for who you currently are.

 

5. It used to belong to a (passed) loved one

Getting rid of things that used to belong to a love one is hard. As with getting rid of something that you was gifted to you, it often feels like disrespect and betrayel. There are ways to overcome this with simple questions: Was that item important to your loved one? If yes, they might take it back. When they have already passed, you might be able to pass it on to people who will truly appreciate this item. As I said in point 3, a person close to you wants your best and if getting rid of an item is the best, then that‘s ok. If it wasn‘t important to them, then you can erase any feeling of disrespect of betrayel immediately. It wasn‘t important to them. It doesn‘t need to be important to you. You will never lose a connection to or memory of a person by decluttering something that once belonged to them.

 

While I stand behind these tips 100%, I acknowledge that no one is able to change their mindset just like that. It‘s a process. Don‘t despair when you struggle. Truth is, I do, too, sometimes.

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