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Irreführende Orga-Tipps?! - Ed. Ausmisten | Misleading Organizing Tips?! - Ed. Decluttering

July 23, 2020

 

Irreführende Orga-Tipps?! - Ed. Ausmisten

 

Es gibt viele Tipps, wie man sich organisiert. Und da geht‘s im allerersten Schritt ums Aussortieren bzw. darum, gar nicht erst so viel Kram anzusammeln. Die meisten dieser Tipps sind brillant, aber es gibt auch Einige, die ich nicht prinzipiell gutheiße, da sie irreführend sein können. Heute verrate ich dir, um welche Tipps es geht und warum ich nicht 100% von ihnen überzeugt bin.

 

1. Immer erst alles rausräumen

Immer wieder wirst du den Tipp hören, erst einmal alles herauszuräumen, wenn es darum geht, auszumisten und neu zu organisieren. Dieser Tipp ist für enge Bereiche wie einen begehbaren Kleiderschrank oder eine Abstellkammer oder kleine Bereiche wie eine Schublade großartig. Das ist aber nicht immer nötig oder gar machbar. Einen größeren Bereich komplett auszuräumen, könnte dich überwältigen, abhängig von deiner Persönlichkeit, Laune, etc. Du kannst ausprobieren, ob dieser Tipp für dich funktioniert, indem du klein anfängst. Statt einen großen Bereich auszuräumen, machst du es Schritt für Schritt mit kleinen Bereichen. Einige finden sogar Spaß an riesigen Aktionen. Dann mach! Cool! Allgemeingültig ist dieser Tipp aber nicht.

 

2. Behalte nur, was du liebst

Ich bin absolut dafür, zu reflektieren, wie du lebst, wie du leben möchtest und alles dazwischen loszulassen. Die Idee, nur von Dingen umgeben zu sein, die das Herz aufleben lassen, ist toll. Sie ist aber nicht realistisch. Ich mag Teile meines Geschirrs jetzt nicht besonders gern. Ich brauch sie aber nunmal. Das Gleiche gilt für Werkzeug. Ich liebe das alles nicht, nutze es nur immer mal wieder. Daher betone ich gerne, dass du Dinge behalten solltest, die du liebst (selbst wenn sie überhaupt nicht nützlich sind außer dass sie dein Herz erfüllen) oder BRAUCHST! Nimm Abstand von der Idee, dass alles in deinem Zuhause mit purer Liebe verbunden sein muss.

 

3. Keine Sales nutzen

Bei jeder großen Sale-Aktion kommen Leute, die dir sagen, dass du ganz großen Abstand davon halten sollst, weil du ohnehin nur Kram ansammelst, den du nicht brauchst. Natürlich sind Angebote da verführerisch. Plötzlich wirkt ein Ding, worüber du nie nachgedacht hast, anziehend, nur weil es ein Sonderangebot ist. Wenn du aber einen kühlen Kopf bewahrst, kannst du ziemliche gute Deals für Dinge abgreifen, auf die du schon ‘ne Weile ein Auge geworfen hast (hier findest du einen tiefergehenden Post dazu). Leuten also prinzipiell zu raten, Abstand von sämtlichen Sales zu halten, halte ich für fragwürdig.

 

4. No-buy-Challenge

Die Idee hinter No-buy-Challenges ist es, weniger Kram anzusammeln. Ich liebe solche Challenges! Für Einige funktioniert das prima. Aber es ist Vorsicht geboten. Für Einige ist das auch eine zu große Last. Sie verbieten sich Dinge ganz streng. Und davon haben sie letztlich nichts. Wenn du dazugehörst, und einfach nicht zu 100% dabei bist, wird diese Challenge nach hinten losgehen. Hast du mal Diät gehalten und dir das ganze „schlechte“ Essen komplett verboten? Du darfst keine Süßigkeiten, Pommes, Brot, Nudeln etc. essen. Das hat sich vermutlich wie eine große Hürde angefühlt. Viel zu hart. Du hast dich nicht gefühlt, als würdest du etwas FÜR dich, sondern GEGEN dich tun. Und früher oder später scheitertest du daran. Danach kommt möglicherweise eine Phase, in der du das ganze „schlechte“ Essen in dich hineinstopfst. Dieses Verhalten von Diäten sieht man auch manchmal nach No-buy-Challenges. Während der Challenge hat man natürlich weniger Kram angesammelt, aber wenn es für dich keine spaßige Herausforderung war, kommst du danach schnell in eine Situation, wo du alles nachholen möchtest und letztlich mehr ansammelst als du es ohne diese Challenge gemacht hättest. Wäg also vorher für dich ab, ob sich sowas interessant für dich anhört.

 

 

5. Sei schonungslos

Einige Leute gehen ihren Kram extrem rational an. Alles, das nicht knallhart in die Kriterien „liebe ich“ oder „brauch ich“ passt, wird direkt aussortiert. Sie sind schonungslos. Ich bewundere das. Oft kommen uns aber Gefühle, die wir mit Dingen verbinden, in die Quere. Das schonungslose Aussortieren fühlt sich dann schnell nach Verlust an, weil man loslassen muss bevor man bereit dazu ist, weil der Verstand es ja so vorgibt. In Wahrheit ist das Aussortieren und Organisieren ein Prozess. Vielleicht stolperst du immer mal wieder über dasselbe Dinge vielleicht drei, fünf oder zehn Mal bevor du es endlich loslassen kannst. Und das ist ok. Wenn Schonungslosigkeit nicht dein Ding beim Aussortieren ist, dann ist das ok. Um ehrlich zu sein, habe ich auch immer mal wieder Dinge behalten, von denen ich wusste, dass ich sie irgendwann doch loslassen würde, aber in dem Moment war ich einfach noch nicht bereit dazu.

 

Wir sind alle unterschiedlich. Wir haben unterschiedliche Persönlichkeiten. Tipps, die für die Einen perfekt funktionieren, lassen die Anderen scheitern. Das sorgt dafür, dass sich diese Personen wie Verlierer fühlen, denn warum können Andere sich an die Tipps halten nur sie nicht?! Es liegt nicht an dir. Es sind einfach die Tipps, die nicht zu seiner Persönlichkeit passen. Vielleicht solltest du diese zuerst aussortieren.

 

 

 

Misleading organizing tips?! - Ed. Decluttering

 

There are so many tips on how to get organized. And the very first issue is to delcutter or not to accumulate too much stuff in the first place. And while most of those tips are brilliant, there are some that I don‘t totally agree with because they might be misleading. Today, I will tell you which tips I am not 100% on board with and why.

 

1. Take everything out

One tip you‘ll here over and over again when you look into decluttering and reorganizing any space is to take everything out first. This tip is great if you want to organize tight spaces like a walk in closet or a cubby or small areas like a drawer. However, it is not always necessary or even manageable to take everything out. In fact, emptying an entire space might absolutely overwhelm you, depending on your personality, mood etc. You might want to try if this tip is one that works for you by starting small. Instead of emptying an entire space, go with a small area of that space. Some might even find pleasure in these huge project. Cool! Go with it! However, this tip is not for everyone.

 

2. Only keep what you love

I am a great advocate for reflecting on how you live, how you want to live and getting rid of things that are between those two. The idea of being surrounded only by things you absolutely love is awesome. But it is not realistic. I don‘t really like some of my dishware. But I need it. Something similar is true for my tools. I don‘t love them but every now and then I need them. That‘s why I like to stress to keep things you love (even if they are not all that useful except for making your heart jump) or NEED! Distance yourself from the idea that anything in your home is pure love.

 

3. Use no sales

With every big sale season come people telling you to totally ditch the sales because you‘ll end up accumulating junk you don‘t need. And sure, sales are tempting. A discounted item you never thought about before might magically appear so attractive. However, if you keep your sanity and focus, you might get yourself a really good deal on things you had your eye on for a while. Things you did your research for. Things you‘ve wanted for a while (find a more in depth blog post about that here). Advising people to totally ditch sales is not something I can stand behind.

 

4. No-buy-challenge

The idea behind no-buy-challenges is to accumulate less stuff. I love those challenges! And for some people that works awesome. But be careful. If you feel like this challenge is a burden and you keep on forbidden things, you won‘t really get anything out of it. If you‘re not in it 100%, it will totally backfire. Have you ever been on a diet where you just banned any kind of ‘bad‘ food? You must not eat sweats, fries, bread, pasta etc. It probably felt like a burden; way too hard. You didn‘t feel like you were doing something FOR yourself but rather fighting AGAINST yourself. And you failed sooner or later. You might have had a phase where you just stuffed yourself with junk because you weren‘t allowed to have it for so long. The same might happen with a no-buy-challenge. While you might accumulate much less stuff in such a challenge, you‘ll probably end up with a binging phase and accumulate more than you would have in the first place if you don‘t consider this a fun challenge. So ponder, if that sounds like a fun challenge to you beforehand.

 

5. Be ruthless

Some people tackle decluttering very very rationally. Anything that does not fit the criteria ‘love it‘ or ‘need it‘ has to go immediately. They are ruthless. I admire that. But often, emotions are attached to things. And being so ruthless when decluttering might feel like loss for you because you have to let go before you are ready to because their reason tells you to. Truth is, decluttering and getting organized is a process. You might stumble upon the same item three, five, ten times before finally being able to let it go. And that is ok. If ruthlessness is not your thing when decluttering, that‘s ok. In fact, I kept some things I knew I would let go eventually but just weren‘t ready to in that moment.

 

We are all different people. We have different personalities. Tips that might work perfectly for some, might totally fail for others. This in turn makes those people feel like failures themselves because they cannot follow those tips while others can. It‘s not you. It‘s just the tips that don‘t work for your personality. Maybe you need to let those go first.

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