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The Problem With The 80%-Perfectionist | Das Problem des 80%-Perfektionisten

February 7, 2018

 

 

The problem with the 80% perfectionist

 

Reading about organizing you often get the idea everything has to be 100% perfect. Every aspect of your life has to be organized, put into a planner, you need to have routines and a color coordinated closet. Some people, I am talking about perfectionists here, might fall into the trap of making their life harder with wanting everything to be perfect instead of making it easier with organization (in case it did not come across, the latter is what I would like to achieve). The „problem“ here is the perfectionist mind. If it is not perfect, it is not worth approaching at all. It’s all black and white; there is no grey in between. Applied to organizing this means: if I cannot achieve a perfect organization system at the first try, I will not even start. Hence, there is no learning, there is only knowing. Of course, this approach is absolutely unrealistic and will most likely lead to two scenarios. First, you never start and stay unorganized, believing you are a slob and failure. Second, you spend all of your energy, get into hyper concentration and wreck yourself organizing all at once „perfectly“. Since the latter is extremely hard to achieve, chances are you won’t and, still, end up feeling like a slob and a failure.

I know because I am a perfectionist. Now this tendency has many causes both concerning nature and nurture and this is something I won’t go into at this point. What I would like to address is something I heard quite a few times when it comes to tackling organizing: Most of the time 80% is enough. You can take that statement and apply it onto any aspect of your life, really. And while this statement is probably true the issue perfectionists have with this is that they cannot know where 80% is. See, perfect is such an abstract concept and for a perfectionist it most likely gets adjusted (upwards) all the time. Basically, it is a state that is not reachable. Ever. It is not 100%, it is endless. Hence, 80% of endless is still endless. For a perfectionist the statement „just go with 80%; it’s gonna be fine“ is just the same as „go for perfection“, plus they might beat themselves up over it. How can only I not figure out where enough work was done? Why am I the only one so tense and can never lay back?

I myself struggled putting up the blog because if you went into my basement or opened some drawers, let’s just say they’re not what you’d expect from a perfectionist with a blog about organizing. Also, you will most likely find typos, links that don’t work or weird sentences that could have been constructed better if you go through some posts. Would it be ok to still put up a blog even though I am not absolutely perfect?! Well, you tell me.

All I wanted to do with this post is to encourage perfectionist that they are not too weird or stupid „to just let things go and be ok with 80%“ and to let the other ones know that while the „80%-rule“ might be true and super helpful to you it might just come as a punch in the face to one of your perfectionist loved ones.

As I said, I do not intend to go into detail about causes (and consequences) of perfectionism. Let me just tell you that if you suffer from it; when it takes away times and energy of your life, when it keeps you from living the life you want to live, you might want to look into that issue and maybe some day you’ll be one of the lucky ones understanding the 80%-rule. I am with you on that journey.

 

 

Das Problem des 80%-Perfektionisten

 

Wenn das Internet nach Organisation durchstöbert, glaubt man schnell, dass alles immer zu 100% perfekt sein muss. Jeder Aspekt des Lebens muss organisiert sein, in einem Kalender notiert; man muss seine Routine abarbeiten und einen farblich sortierten Kleiderschrank haben. Einige Menschen, ich rede hier von Perfektionisten, laufen so eventuell Gefahr, ihr Leben schwerer zu machen, statt es zu erleichtern (falls das noch unklar ist, ich möchte es leichter machen). Das „Problem“ ist die Denkweise von Perfektionisten. Wenn es nicht perfekt ist, ist es gar nicht wert verfolgt zu werden. Es gibt schwarz und weiß, keine Graustufen. Übertragen auf Organisationssysteme bedeutet das: Wenn ich nicht direkt das perfekte Organisationssystem erreichen kann, fang' ich gar nicht erst an. Es gibt kein Lernen, es gibt nur Können. Natürlich ist dieses Vorgehen absolut unrealistisch und führt wahrscheinlich zu folgenden zwei Szenarien: a) du fängst einfach nie an und bleibst unorganisiert und in dem Glauben, du seist ein Chaot und Versager, oder b) du bringst unheimlich viel Energie und enorme Konzentration auf und machst dich bei dem Vorhaben, alles sofort und auf einmal „perfekt“ zu organisieren, fertig. Da b) sehr schwer zu erreichen ist, könntest du letztlich doch wieder dabei enden, dich wie ein Chaot und Versager zu fühlen. Ich weiß das, weil ich selbst ein Perfektionist bin. Diese Denkweise hat viele mögliche Ursachen, sowohl in der Genetik als auch in der Erziehung und an dieser Stelle werde ich darauf nicht eingehen. Worauf ich dagegen eingehen möchte, ist eine Aussage, die ich immer und immer wieder höre, wenn es um Organisation geht: Meistens sind 80% genug. Und diese Aussage kannst du so ziemlich auf alle Bereiche deines Lebens übertragen. Diese Aussage ist vermutlich sogar richtig, aber das Problem, das Perfektionisten damit haben ist, dass sie nicht wissen können, wo diese 80% sind. Perfekt ist so ein abstraktes Konzept, das bei Perfektionisten meistens außerdem immer wieder (nach oben hin) angepasst wird. Es ist ein unerreichbarer Zustand. Für immer. Es sind nicht 100%, es ist die Unendlichkeit. Und 80% von unendlich ist weiterhin unendlich. Für einen Perfektionisten ist die Aussage „mach einfach nur 80%, wird schon reichen“ damit dasselbe wie „mach’s perfekt“ und sie machen sich selbst womöglich deswegen fertig. Warum krieg' nur ich es nicht auf die Reihe zu wissen, wann genug Arbeit investiert wurde? Warum bin nur ich so angespannt und kann nie entspannen?

Auch ich hatte Probleme, den Blog online zu stellen, denn, wenn du in meinen Keller gehen oder einige Schubladen in meiner Wohnung öffnen würdest, dann fändest du etwas anderes vor, als du es wohl von einem Perfektionisten mit einem Blog zum Thema Organisation erwartest. Auf diesem Blog wirst du wohl auch einige Tippfehler, falsche Links oder eigenartig ausgedrückte Sätze finden. Ist es ok, den Blog online zu stellen, auch wenn er nicht perfekt ist? Sag du’s mir.

Ich möchte mit diesem Post nur Perfektionisten ermutigen, dass ihr nicht zu verkorkst oder dumm seid „einfach mal loszulassen und mit 80% zufrieden zu sein“ and alle anderen wissen lassen, dass die 80%-Regel vermutlich wahr ist und euch sehr hilft, aber für deine perfektionisten Lieben möglicherweise ein Schlag ins Gesicht ist.

Wie gesagt, ich möchte keine Gründe (oder Konsequenzen) perfektionistischer Denkweise und Verhaltensweisen thematisieren. Falls du aber darunter leidest; wenn es dir Zeit und Kraft raubt; wenn es dich davon abhält, das Leben zu führen, das du führen willst; dann könnte es für dich hilfreich sein, dich mit dem Thema genauer zu beschäftigen. Vielleicht bist du ja einer der Glücklichen, der irgendwann die 80%-Regel versteht. Ich bin mit dir auf der Reise.

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